Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
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Wirtschaftsförderverein 
Milower Land e.V.

Aus der Initiative "Wirtschaftsnetzwerk Milower Land" berichtet:
..... die August- Ausgabe 2005 für alle Unternehmen des Milower Landes

 Zum Geleit

  • Wirtschaft und Schule - eine neue und erfolgreiche Initiative im Milower Land

In eigener Sache

  • Wirtschaftsnetzwerk Milower Land (WirNet) ruft zum regionalen Dialog auf
  • Erstmalig Venus von Milo(w) gekürt

Aus dem regionalen Wirtschaftsleben

  • Wirtschaftsförderverein Milower Land unterstützt Initiative "Wege zur Arbeit"
  • Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl


Zum Geleit

Wirtschaft und Schule - eine neue und erfolgreiche Initiative im Milower Land
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn in heutiger Zeit immer wieder die Qualität der Schulen im Gerede ist, dann muss ich als ganz „alter Hase“ darauf verweisen: Es gibt uralte pädagogische Erfolgsrezepte für qualitativ gute Bildungsarbeit. Eines davon lautet: „Verbinde Schule mit Praxis!“ Gerade bei der praktischen Arbeit, also bei der Anwendung, zeigt sich der Wert des theoretisch Gelernten.
Diese Erkenntnis gehört mit zum Konzept unserer Kleinen Grundschule in Großwudicke. Wir legen u.a. Wert auf das Lernen mit allen Sinnen, mit Hirn, Herz und Hand. Deshalb organisieren wir unseren Unterricht so, dass sich Schülerinnen und Schüler mit Freude in modernen, offenen Unterrichtsformen benötigte Kompetenzen und Standards aneignen können, was einen hohen Grad an differenzierter Einzelförderung darstellt.
Der Kontakt zu den örtlichen Betrieben und Einrichtungen spielt dabei für uns eine bedeutsame Rolle. In den letzten Jahren führten Unterrichtsgänge in 11 solcher lokalen Unternehmungen, die dabei direkte Lernplätze für unsere Schülerinnen und Schüler waren. So findet in der Praxis das pädagogische Motto „Verstehen fängt beim Selbermachen an“ seine Umsetzung.
Aus diesem Grunde freuen wir uns als Grundschule nicht nur, dass in unserer Gemeinde Milower Land diese Arbeitsgruppe WiBi (Wirtschaft und Bildung) ins Leben gerufen wurde, sondern wir sind - während wir uns aktiv einbringen – gleichzeitig stolz auf diese einmalige Form, die weit und breit ihresgleichen sucht. Erstmalig geht Wirtschaft auf Bildung zu und gemeinsam wird nach Entwicklungswegen in unserer großflächigen Gemeinde gesucht. Erste erfolgreiche Beispiele (Zukunftstage, Berufemarkt u.a.) beweisen die Richtigkeit dieses eingeschlagenen Weges.

Klaus Sahr
Leiter der Kleinen Grundschule Großwudicke
Mitglied der AG Wirtschaft + Bildung (WiBi)


In eigener Sache

Wirtschaftsnetzwerk Milower Land (WirNet) ruft zum regionalen Dialog auf
Vieles wurde bereits seit Bestehen des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land (WirNet-ml) für die Unternehmen und Menschen des Milower Landes durch die aktive Mithilfe Vieler erreicht. Zahlreiche Zeitungsartikel berichteten in der Vergangenheit von den bereits vorliegenden Erfolgen und Aktivitäten des Netzwerkes und über die vielen Helfer und Unterstützer des Netzwerkes.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie die Darstellung der Ziele des Netzwerkes usw. finden Interessierte unter www.wirnet-ml.de auf den stets aktuellen Webseiten des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land (WirNet).
Wie die aktuellen Ergebnisse zeigen, sind wir den Hauptzielen des Netzwerkes, Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes und damit Förderung der Attraktivität der Region entscheidende Schritte näher gekommen. Doch es gibt noch sehr viel zu tun. Deshalb wollen die Koordinatoren des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land (WirNet-ml) in der Zukunft die aktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung, den Ortbürgermeistern und den Abgeordneten des Milower Landes noch weiter ausbauen. Durch den Dialog mit den für die kommunal - politischen Belange im Milower Land Verantwortlichen wollen die Mitglieder des Wirtschaftsnetzwerkes zu einer neuen Qualität bei der Gestaltung der Gegenwart und der Planung der gemeinsamen Zukunft für die Region kommen. Die Unternehmer des Milower Landes erhoffen durch die angestrebte neue Qualität des Dialoges, neben einer spürbaren Verbesserung im verantwortungsvollen Umgang miteinander, auch auf Impulse und Anregungen für eine gemeinsame und aktive Einflussnahme auf die weitere erfolgreiche Gestaltung des Milower Landes. Deshalb rufen die Mitglieder des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land alle an einem aktiven Dialog interessierten Menschen der Region Milower Land zu einer aktiven Zusammenarbeit auf. Möglichkeiten für aktive Kontaktaufnahmen zwischen der regionalen Wirtschaft und der Verwaltung, den Ortsbürgermeistern und den Abgeordneten des Milower Landes gibt es bereits recht viele. Leider wurden diese in der Vergangenheit noch nicht ausreichend genutzt. Das zu ändern haben sich deshalb die Mitglieder des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land für das zweite Halbjahr 2005 als einen Arbeitsschwerpunkt vorgenommen und hoffen auf lebhafte Resonanz auf ihre Initiative.

Erstmalig Venus von Milo(w) gekürt
Auf Initiative von Uwe Weber, Unternehmer im Milower Land, Winfrid Ganzer,
Ortsteilbürgermeister von Milow, und Uwe Kanty vom Kreissportbund fand am 23.Juli 2005 in Milow das 2. Beachvolleyball-Turnier statt. Obwohl es Petrus nicht so besonders gut mit den Initiatoren, Aktiven und zahlreichen Besuchern des Turniers meinte, sah man trotzdem überall zufriedene Gesichter.
26 Mannschaften nahmen in diesem Jahr an dem Turnier teil und erfreuten die zahlreichen Gäste mit packenden Spielen.
Im Rahmen des 2. Beachvolleyball-Turniers wurde durch eine mehrköpfige Jury erstmalig die Venus von Milo(w) gekürt.
Die Idee zu dieser neuen Attraktion für das Milower Land hatte Monika Schilling und bei der fqg- Brandenburg beschäftigte Frauen. Auch die Initiatoren des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land nahmen diese Idee begeistert auf und unterstützten die Initiative begeistert.
Zehn junge und recht ansehnliche Damen hatten sich zur Wahl zur Venus von Milo(w) gestellt. Doch bei so viel weiblicher Anmut war es für die Jury nicht so einfach sich zu entscheiden.
Nach kurzer Beratung der Jury, bestehend aus Manuela Raab, Winfrid Ganzer, Peter Wittstock, Detlef Meyer und Hans-Jürgen Wodtke, konnten dann aber die Sieger verkündet werden.
Als strahlende Siegerin und erste Venus von Milo(w) konnte Beatrice Wildberg aus Rathenow gekürt werden. Auf den nächsten Plätzen folgten Steffi Schostack aus Kiel und Luisa Bergholz aus Milow. Bürgermeister Peter Wittstock, der die Venuskür moderierte, konnte den drei jungen Damen je eine Urkunde und ein "Venus von Milo(w) T-Shirt" übergeben. Gestaltet wurden die Urkunden und die T-Shirts von Winfrid Ganzer. Alle weiteren Teilnehmerinnen der Venuswahl erhielten den erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentierten "Milower Venustropfen", einen Pflaumenlikör.
Die Venuskür kann schon nach der ersten Preisverleihung als Erfolg gewertet werden und kann so zu einer netten Tradition und einer weiteren Bereicherung für die Region werden.
Es ist immer wieder schön und beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, den immer wieder etwas Neues, Interessantes und oft auch Spektakuläres einfällt. 
Freuen wir uns schon jetzt auf die nächsten tollen Einfälle.


Aus dem regionalen Wirtschaftsleben

Wirtschaftsförderverein Milower Land unterstützt Initiative "Wege zur Arbeit"
Die Initiative "Wege zur Arbeit" ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit. Mit Hilfe dieser Initiative werden für Jugendliche aus der Region, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, Praktikumsplätze akquiriert. Das Praktikum dauert 6 Monate und findet in regionalen Unternehmen statt.
Auf diesem Wege können die Jugendlichen unterschiedliche Berufsbilder kennen lernen und sich in diesen auch ausprobieren. Des Weiteren lernen sie im Rahmen des Praktikums regionale Unternehmen näher kennen und erfahren praxisnah wie der Berufsalltag in diesen Unternehmen aussieht. Die Unternehmen des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land haben die Initiative "Wege zur Arbeit" interessiert aufgegriffen und möchten diese aktiv unterstützen. Dazu haben etwa 20 regionale Unternehmen in einer Willensbekundung ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Praktikanten gegeben. Inzwischen haben die ersten Unternehmen in einem Vertrag, mit dem Koordinator der Maßnahme, die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Praktikum geschaffen.
Maßgeblichen Anteil an dem großen Interesse bei den Unternehmen und an dem Erfolg der Initiative hat das Netzwerk- und Vereinsmitglied Rolf-Peter Bley, dem auf diesem Wege besonders gedankt werden muss.

Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl
Karten für das Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl am 02.09.05 um 19.00 Uhr im Theatersaal der Kulturzentrums Rathenow kann man einfach und bequem, erstmalig online, über www.havelland-kiosk.de erwerben.
Für nur 5.00 EUR pro Karte unterstützen Sie damit eine wirklich gute Sache. Vielleicht verschenken Sie ja auch Karten an Freunde, Bekannte oder an die Liebsten.
Moderiert wird die Veranstaltung nun schon zum 10. Male von Rene Hill.
Viele Künstler und Akteure habe wieder ihre kostenlose Unterstützung zugesagt.
In einer neuen Abmischung wird auch die „Tschernobyl- Hymne“ der Dandys aus Milow zu erleben sein.
Wir sehen uns am 02.09.05 beim Benefizkonzert in Rathenow.


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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
Joachim Wilisch, Redaktionsleiter des Westhavelländers
Ein Beitrag von
Joachim Wilisch
Redaktionsleiter 
Westhavelländer

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