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Wirtschaftsnetzwerk Milower Land unterstützt Kür der "Venus von Milow"

Die Mitglieder des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land unterstützten die neue touristische Initative der Region, die Kür der "Venus von Milow".
So fungierten neben Frau Raab, Winfried Ganzer und Bürgermeister Peter Wittstock der Vereinsvorsitzende Detlef Meyer und der Netzwerkkkordinator Hans-Jürgen Wodtke als Mitglied der Jury.


Beatrice Wilberg ist die 1. Milower Venus

Auf den Plätzen folgten Steffi Schostack (I.) aus Kiel sowie Luisa Bergholz aus Milow.
Foto: mko
Milow (mko). Lautstark kämpften am Sonnabend 26 Teams um den Sieg beim 2. Milower Beachvolleyballturnier am Milower Havelstrand. Angemeldet hatten sich 9 Teams Männer, je 7 Teams Frauen und männliche Jugend sowie 3 Damenteams. Den 1. Platz bei den Damen holte sich das Team „Die Stehlampen" mit Marien Bathe und Beatrice Wilberg. Daniel Gülzow und Beatrice Wilberg sicherten sich als Mixed-Team, „Hab ich, nimm du ihn", den 1,. Platz. Bei der Jugend siegten Sebastian Kremp und Dennis Jannot. „Dynamo Tresen" mit Malek Jaserick und Daniel Gülzow freuten sich schließlich über ihren 1. Platz bei den Herren und einen Gutschein über 20 Euro.
Eingebettet in das Turnier war die Wahl der ersten „Venus von Milo(w)". Die Jury war nicht gerade paritätisch besetzt: Vier Männer (Ortsbürgermeister und Festorganisator Winfrid Ganzer, Bürgermeister Peter Wittstock, Rechtsanwalt Detlef Meyer sowie IBE-Chef Hans-Jürgen Wodtke) und eine Frau (Manuela Raab von der fqg Brandenburg) bestimmten am Sonnabend die erste „Venus". Weil kaum Bewerbungen eingegangen waren, ließ Bürgermeister Peter Wittstock kurzerhand die am Beachvollyballturnier teilnehmende Weiblichkeit antreten und aus dieser Gruppe die „Venus" küren.
Die meisten Punkte konnte die 21-jährige Rathenowerin Beatrice Wilberg auf sich vereinen. Auf Platz 2 folgte Steffi Schostack (20) aus Kiel und Platz 3 ging an die 15 Lenze zählende Luisa Bergholz aus Milow. Für die Damen und Mädchen kam dies alles sehr überraschend. „Man fühlte sich doch etwas überrumpelt. Wir Volleyballerinnen mussten leiden, im positiven Sinne natürlich“, meinte Beatrice Wilberg. Auf die Frage, wie man sich denn nach der Wahl fühle, meinten alle drei Platzierten: „Nicht anders als vorher auch.“ Beatrice Wilberg (Bildmitte) ist die 1. „Venus von Milo(w)".
Quelle: PreußenSpiegel 27.07.2005 


Die „Venus von Milow"
Beatrice Wilberg gewann Wahl-Premiere am Havelstrand

Peter Wittstock 2.v.l. mit den Preisträgern der "Venus von Milow" Wahl.
1.v.l. Zweitplatzierte Steffi Schostack, 3.v.l. Erstplatzierte Beatrice Wilberg und 4.v.l. Drittplatzierte Luise Bergholz 
Foto: IBE Wodtke

MILOW Sie ist 21 Jahre jung und kann charmant lächeln. Ihre Hobbys sind Musik, Tanz und Volleyball. Der Sport war es auch, der sie am Samstag nach Milow führte, wo an der Flussbadestelle der Havel ein großes Bachvolleyball-Turnier ausgetragen wurde. Gemeinsam mit ihrer Sportpartnerin Marleen Bathe hatte sich Beatrice Wilberg in die Starterliste eingetragen. Ihre ersten Spiele gewannen sie. Da war schon einmal Freude aufgekommen.
Aber Beatrice Wilberg sollte noch einen ganz anderen Erfolg landen. Am Nachmittag wurde sie zur „Venus von Milow" gekürt. Eine Ehrung, mit der die Auszubildende zur Kauffrau im Einzelhandel gar nicht gerechnet hatte. Sie hatte ursprünglich auch gar nicht die Absicht bei der „Venus-Wahl" mitzumachen. Zu dem Wettbewerb hatten die Organisatoren der Beach-Party aufgerufen. Doch bis auf eine Bewerberin gab es im Vorfeld keine Meldungen. So drohte die „Venus-Wahl" ins Wasser zu fallen.
Doch die Rettung kam sprichwörtlich in letzter Minute. Gemeindebürgermeister Peter Wittstock machte aus
der Not eine Tugend. Er forderte einfach die Volleyballerinnen auf, an dem Wettbewerb teilzunehmen. So gab es dann auch auf einmal zehn Kandidatinnen. Da hatte die sechsköpfige Jury aus regionaler Politik  und Wirtschaft dann wirklich die Qual der Wahl.
„Die Entscheidung war nicht einfach", bekannten Peter Wittstock und Milows Ortsbürgermeister Winfried Ganzer, die der Jury angehörten. Vor allem mit ihrer natürlichen Ausstrahlung überzeugte Beatrice Wilberg. Auf den zweiten Platz kam Steffi Schostack, Kiel, und als Dritte wurde Luise Bergholz, Milower Land, auserkoren. Die Wahl der „Venus von Milow" war der Höhepunkt des Beacht-Volleyball-Turniers, an dem sich insgesamt 26 Mannschaften beteiligten. Kinder schminken, kleine Spiele und eine nette Atmosphäre - auf der Beach-Party, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand und auch als Milower Strandfest deklariert war, ging's gemütlich zu. Organisiert wurde der gelungene Tag gemeinsam vom Milower Ortsbeirat, dem Kreissportbund und der Gaststätte „Zur Scheune", ns
Quelle: MAZ, Westhavelländer 25.07.2005


Die Venus von Milo(w) ist gefunden

Nicht nur Frankreich kann stolz auf seine Venus von Milo sein, sondern auch das Milower Land. Am 23. Juli 2005 wurde beim Beachvolleyballturnier in Milow am Havelufer die Venus gesucht und gefunden. Die Damen aus dem Milower Land taten sich jedoch mit der Anmeldung etwas schwer, so das Herr Wittstock zu einer kleinen List greifen musste, und spontan die teilnehmenden Volleyballdamen
dafür begeisterte. Sonst wäre diese Veranstaltung wohl ins Wasser gefallen. Die zehn Damen waren zwar nicht im Abendkleid und in Kittelschürze, doch in ihrer Ausstrahlung lag die Würze. Die Jury, Herr Wittstock, Herr Meyer, Herr Wodtke, Herr Ganzer und Frau Raab, machten sich die Entscheidung nicht einfach. Denn schließlich ging es um die erste Venus von Milo(w).
Sie einigten sich nach einigen Diskussionen schließlich auf: 3. Platz: Luisa Bergholz 2. Platz: Steffi Schostack und den 1. Platz belegte Beatrice Wilberg aus Rathenow. Der erste Preis war ein Gutschein für die Veranstaltung am 27.8. in Großwudicke „Theater im Park". Doch auch die Zweit- und Drittplatzierte ging nicht leer aus. Alle Drei bekamen auch noch ein T-Shirt und eine Urkunde.
Mit dem Wissen endlich eine Venus gefunden zu haben, konnten wir dann den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Wir danken hiermit allen Beteiligten für die Mitarbeit und freuen uns auf die nächste Veranstaltung.
Das Team vom MMZ Milow
Quelle Preußenspiegel 10.08.2005


Namen und deren Geschichte

Aus Anlass der Wahl der Venus von Milo(w) in der Gemeinde Milower-Land namens Beatrice Wilberg aus Rathenow durch den Bürgermeister Peter Wittstock erlaube ich mir, einmal darzustellen, wie über Jahrhunderte hin Namen etwas über unsere Heimat und ihre Geschichte aussagen können. Es ist mit meinem Beitrag nicht gesagt, dass die von mir dargestellte Familie Wilberg mit der neu gekürten Venus von Milo(w) genealogisch verbunden ist. Im Dorfe Nitzahn heiratete am 27.7.1681 die Bauerntochter und Witwe (seit 11.2.1681) des Küsters und Schneider Meisters Mathias Wilden, Catharina Knoblauch (geboren 1657), den Sohn eines Schneiders aus Genthin, nämlich den Schneider, Küster und Lehrer Meister Valentin Wilberg (damals noch Wildberg geschrieben), mit dem sie dann acht Kinder groß zieht.
Valentin Wilberg ist der zweite bekannte Lehrer aus diesem Dorf. Sein Sohn Valentin (geboren 1690) übernimmt 1714 nach dem Tode des Vaters die Lehrerstelle und füllt sie bis 1759 aus. Die Dörfer Knoblauch und Bahnitz werden von Vater und Sohn ebenfalls als Küster (Kirchendiener) betreut. Der letzt genannte Wilberg heiratete in zweiter Ehe eine Bauerntochter Anna Wutenow aus Bahnitz, Hof Nr. 2. Ein Bruder wird Schneider, ein anderer Schuhmacher in Brandenburg. Der Bruder Peter (geboren 1688) heiratet 1710 in Nitzahn und wird Lehrer in Pärchen bei Genthin. Von dessen Nachkommen möchte ich nun berichten: Am 17.4.2004 wurde im Rochow-Museum Reckahn von Frau Renate Wilberg-Brettnütz aus Braunschweig ein großer silberner Pokal aus Familienbesitz dem Museum übereignet. In seinen Sockel sind 127 Namen von dankbaren Schülern eingraviert, die „unserem hochverehrten Lehrer, dem Schulpfleger Johann Friedrich Wilberg" diesen großen Pokal überreichten. Dieser Johann Friedrich Wilberg wurde 1766 in Ziesar geboren, wuchs in Karow auf und hat 1790 bei dem Lehrer und Reformpädagogen Heinrich Julius Buns in Reckahn 15 Wochen hospitiert, wie ca. 1.000 andere auch. Danach wurde er von einem Vetter des Eberhard von Rochow, dem Grafen von der Recke, in einem Dorf bei Bochum in Westfalen als Lehrer übernommen und wirkte dort. Zitat: "Die Schule Reckes und Wilbergs wurde zum Vehikel einer umfassenden pädagogischen und schulorganisatorischen Reform". Später wirkte er in Elberfeld. Um diese Reform verstehen zu können, muss man die Schule und ihr Angebot vor 1790 kennen. Damals bestand der Unterricht in der Hauptsache aus Bibeltexten und Kirchenliedern. Zum Grafen von der Recke möchte ich noch anmerken, dass diese Familie das schöne Jagdschloss im Wald von Zollchow (hat früher den von Kattes gehört) bis 1945 besaß.
Soweit mein erarbeiteter Wissensstand über die Familie von Wilberg, zu der die gewählte "Venus von Milo(w)" eventuell gehört.
Das Nachfolgende ist zur Zeit noch reine Spekulation? Während eines Besuches in Washington vor sechs Jahren, erzählte mir eine meiner Schwestern (unser Großvater mütterlicherseits hieß Wilhelm Bleis und stammt aus Zollchow), dass Bill Clinton - ehemaliger Präsident der USA - den Namen seines Stiefvaters trägt. Sein richtiger Vater war ein eingewanderter Deutscher namens Bleis und kam bei einem Unfall ums Leben. Da nun zwischen Elbe und Havel der Name Bleis sehr häufig ist, kann es sein, dass Bill Clintons Vorfahren aus dem Elbhavel winkel stammen. Wer könnte und möchte dies einmal untersuchen?
Friedrich Bading, Bahnitz
Quelle: Preußenspiegel 31.08.2005


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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
Joachim Wilisch, Redaktionsleiter des Westhavelländers
Ein Beitrag von
Joachim Wilisch
Redaktionsleiter 
Westhavelländer

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