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Wirtschaftsnetzwerk Milower Land (WirNet-ml) unterstützt regionale Geschichtsveranstaltung Die am 09.09.2005 in Böhne geplante Geschichtsveranstaltung zum Thema "die letzten Wochen im Krieg und die ersten Wochen im Frieden, hier in unserer Region" wird maßgeblich von den Mitgliedern der AG Wirtschaft + Kultur/Tourismus organisiert und durchgeführt. Weitere Unterstützer der Veranstaltung sind: - der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. - verantwortlich für die Organisation des begleitenden Sponsorings
- Günter Otto - verantwortlich für die Tontechnik
- IBE Wodtke - verantwortlich für die Mitorganisation und die begleitende Ausstellung
- Havelland-Kiosk und Kulturzentrum Rathenow - verantwortlich für die Gesamtorganisation
Zweite Geschichtsveranstaltung in Böhne BÖHNE Erfolge spornen bekanntlich an. Einen solchen Erfolg konnten im vergangenen Jahr die Organisatoren des 1. Böhner Geschichtstreffens zum Thema „Von Kluge in Bohne" verbuchen. Viele Havelländer kamen zu dieser Veranstaltung, so entschloss man sich, in Bohne eine 2. Geschichtsveranstaltung zu organisieren.
Am Donnerstagabend trafen sich im Gemeindezentrum die Verantwortlichen unter Regie von Hans-Jürgen Wodtke, um Einzelheiten zu besprechen. Die 2. Böhner Geschichtsveranstaltung findet statt am 9. September, ab 19 Uhr, in einem großen Zelt am Gemeindezentrum und ist als Beitrag zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus gedacht. Unter der Überschrift „Die Region in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges und in den ersten Wochen des Friedens" widmet sich die Veranstaltung den Ereignissen der Zeit von Ende April 194S bis Ende Juli 1945 im Westhavelland. Die Moderation der Veranstaltung wird Bettina Götze, Geschäftsführerin des Rathenower Kulturzentrums, übernehmen. Nach ihren einleitenden Worten berichten Zeitzeugen und wird aus Tagebüchern vorgetragen. So wird Wolfram Bleis aus dem Tagebuch von Margarethe Funke lesen. Sie erlebte das Kriegsende und die ersten Friedenstage in Rathenow und Spaatz, wo ihr Sohn später Pfarrer war. So stehen auch Ereignisse in diesen beiden Orten im Mittelpunkt ihrer Tagebuchaufzeichnungen. Auszüge aus dem Tagebuch von Otto Rathgens wird Michael Crone vortragen. Rathgens war in der Zeit, die im Mittelpunkt der Veranstaltung steht, in Bohne Gutsverwalter. Käthe Neuling (Böhne), Jürgen Bleick (Rhinow) und Ortwin Müller (Grütz) werden als Zeitzeugen persönliche Erlebnisse, Eindrücke und Erinnerungen schildern. Dieter Seeger wird aus seiner Zeit in Ferchesar, Stechow und Rathenow berichten. Er wird außerdem eine Chronologie der Rathenower Ereignisse vortragen. Begleitet werden soll die Geschichtsveranstaltung von einer Ausstellung, die in Wort und Bild unter anderem solchen Themen gewidmet wird, die zum Beispiel heißen „Böhner Impressionen", „Von Ostpreußen nach Bohne", „Rhinow um 1945" und „Rathenow vom 24. April 1945 bis 6. Mai 1945". ns Quelle: MAZ Westhavelländer, 23./24.07.2005
Wie unsere Vorfahren das Kriegsende erlebeten Ausflug in die regionale Geschichte Wie fühlten sich die Menschen in der Region angesichts des nahen Kriegsendes? Welche Probleme, Sorgen und Ängste beschäftigten sie? Diesen und anderen Fragen will eine Gruppe geschichtsinteressierter Bürger aus Rathenow nachgehen. Am Freitag, dem 9. September, planen der Havelland-Kiosk und die Kulturzentrum Rathenow GmbH im Gemeindezentrum des Rathenower Ortsteil Böhne um 19.00 Uhr eine Veranstaltung unter dem Titel „Die letzten Wochen im Krieg, die ersten Wochen im Frieden in unserer Region". Dr. Bettina Götze, Leiterin des Rathenower Kulturzentrums, wird die Veranstaltung moderieren und zugleich einen geschichtlichen Überblick als Einführung in die Veranstaltung geben. Michael Crone und Wolfram Bleis lesen Passagen aus den Tagebüchern von Otto Rathgens aus Böhne und von Katrin Brandt aus Rathenow. Anschließend kommen Zeitzeugen zu Wort, die aus eigenem Erleben Auskunft über die schwere Zeit gegen Ende des Zweiten Weltkrieges geben können. Käthe Neuling aus Böhne, Jürgen Bleick aus Rhinow, Dieter Seeger aus Rathenow und Ortwin Müller aus Grütz (angefragt) werden den interessenten Zuhörern Rede und Antwort stehen. Geplant ist zudem eine begleitende Ausstellung. Aus diesem Grund bitten die Organisatoren die Bürger um Mithilfe bei der Vorbereitung: Gesucht werden Berichte aus Rathenow und der näheren Umgebung sowie Bildmaterial zur leihweisen Überlassung, die über diesen Zeitraum Auskunft geben können. Wer helfen will, kann sich bei Dr. Bettina Götze im Kulturzentrum unter der Rufnummer 03385/519033 oder bei Martina Bleis, Onlineredakteurin des Havelland-Kiosks, unter der Rufnummer 03385/ 545421 melden. Quelle: BRAWO 10.07.2005
 | Das Organisationsteam berät regelmäßig über den Stand der Vorbereitungen der Geschichtsveranstaltung am 9. September. Foto: IBE Wodtke |
Ein Blick in die Geschichte von vor 60 Jahren „Die letzten Wochen im Krieg, die ersten Wochen im Frieden" BÖHNE (mko). Am kommen den Freitag, 9. September, veranstalten der Havelland-Kiosk und die Kulturzentrum Rathenow gGmbH gemeinsam mit dem IBE Wodtke, der Briest'schen Forstverwaltung, dem Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V., dem Architekturbüro Bleis, Günter Otto und zahlreichen Böhner Bürgern im Gemeindezentrum des Rathenower Ortsteils Bohne um 19.00 Uhr eine Lesung mit anschließender Diskussion zur Thematik „Die letzten Wochen im Krieg, die ersten Wochen im Frieden in unserer Region". Dr. Bettina Götze, Leiterin des Rathenower Kulturzentrums, wird die Veranstaltung moderieren und zugleich einen geschichtlichen Überblick als Einführung in die Veranstaltung geben. Wie fühlten sich eigentlich die Menschen in der Region angesichts des nahen Kriegsendes? Diesen und anderen Fragen wollen Bürger der Region unter Federführung von Hans-Jürgen Wodtke nachgehen. Michael Crone und Wolfram Bleis lesen Passagen aus den Tagebüchern von Otto Rathgens aus Böhne und von Margarethe Funke aus Rathenow. Anschließend kommen Zeitzeugen zu Wort, die aus eigenem Erleben Auskunft über die Zeit gegen Ende des Zweiten Weltkrieges geben können. Käthe Neuling aus Bohne, Jürgen Bleick aus Rhinow, Dieter Seeger aus Rathenow und Ortwin Müller aus Grütz werden den Zuhörern Rede und Antwort stehen. Eine begleitende Ausstellung, erstellt vom Havelland-Kiosk und vom IBE Wodtke, wird sicher auf reges Interesse stoßen. Bilder und Ausstellungsstücke jener Zeit werden die Worte der Vortragenden visuell verstärken und sollen zum Nachdenken anregen. Die Veranstaltung findet im Zelt statt, so dass die Unbilden der Natur nicht stören werden. Nähere Infos über die Veranstaltung gibt es im, Internet unter der Adresse http://www.havelland-kiosk.de. Quelle: Preußenspiegel 04.09.2005
Die letzten Kriegswochen 2. Geschichtsveranstaltung in Bohne
BÖHNE ■ (MAZ) "Die letzten Wochen im Krieg und die ersten Wochen im Frieden in der Region", unter diesem Titel steht die 2. Geschichtsveranstaltung am 9. September um 17 Uhr in Bohne. Vor einem Jahr hatte die 1. Geschichtsveranstaltung in Bohne den 20. Juli 1944 und hier besonders den Generalfeldmarschall Günther von Kluge und seine Rolle beim Attentat auf Hitler im Focus. Günther von Kluge lebte von 1930 bis zu seinem Freitod am 19. August 1944 mit seiner Familie in Bohne. Einer seiner Enkel, Michael Crone, berichtete in der Veranstaltung vor einem Jahr über seinen Großvater und stellte bisher noch nicht veröffentlichte Bilder unter anderem von der Beisetzung von Kluges in Böhne für die begleitende Ausstellung zur Verfügung. In der 2. Geschichtsveranstaltung geht es um die letzten Tage des 2. Weltkrieges und die Tage danach in der Region. Neben Zeitzeugenberichten aus Rhinow, Grütz, Rathenow und Böhne werden Wolfram Bleis und Michael Crone aus Tagebüchern lesen, die die Zeit von Ende April bis Anfang August 1945 zum Inhalt haben. Michel Crone liest aus dem Tagebuch seines Großonkels Otto Rahtgens. Dieser war der Schwager von Günther von Kluge und zum Zeitpunkt des Kriegsendes von der Familie von Kluge als Verwalter auf dem Gut in Bohne tätig. Sein Sohn, Oberstleutnant Carl Ernst Rahtgens, wurde am 30. August 1944 in Berlin-Plötzensee ermordet. Carl Ernst Rahtgens war genau wie sein Onkel Günther von Kluge in die Umsturzbestrebungen des 20. Juli 1944 aktiv verwickelt. Durch Recherchen von Wolfram Bleis konnten die heute 87-jährige Witwe und ein Sohn des Carl Ernst Rahtgens ermittelt werden. Dieser Sohn, Hans-Manfred Rahtgens, hat den Organisatoren der Geschichtsveranstaltung mitgeteilt, dass er an der Veranstaltung am 9. September als Vertreter der Familie Rahtgens teilnehmen wird. Auf Grund der überraschend hohen Teilnehmerzahl bei der 1. Geschichtsveranstaltung vor einem, Jahr haben sich die Organisatoren entschlossen, in diesem Jahr ein großes Zelt aufzustellen. In diesem Zelt stehen ausreichend Sitzplätze zur Verfügung. Damit auch jeder Gast den Darbietungen akustisch gut folgen kann, wird eine Lautsprecheranlage installiert. Die Gesamtleitung der Veranstaltung hat Bettina Götze vom Kulturzentrum Rathenow übernommen. Quelle: MAZ 07.09.2005
Flucht, Besetzung, Angst Zweite Geschichtskonferenz in Bohne / Zeitzeugen berichteten
BÖHNE ■ (ns) Auszüge aus Tagebüchern und Berichte von Zeitzeugen. Dazu eine Ausstellung und Diskussionen unter den rund 150 Besuchern. In dieser Breite war die zweite „Böhner Geschichtskonferenz" am Freitag im Gemeindezentrum des Rathenower Stadtteils ein Erfolg. Es war eine Veranstaltung, die bei vielen Teilnehmern Erinnerungen an die eigene Kindheit weckte. Erinnerungen an entscheidende Tage und Wochen. Die erste Böhner Geschichtskonferenz im vergangenen Jahr beschäftigte sich mit dem Thema "Generalfeldmarschall von Kluge in Bohne". Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung hatten die Organisatoren für die Geschichtskonferenz 2005 das Thema "Die letzten Wochen im Krieg und die ersten Wochen im Frieden in der Region" gewählt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ortsbürgermeister Jörg Haake.
Die Moderation des Abends im Zelt hatte Bettina Götze, Geschäftsführerin des Rathenower Kulturzentrums, übernommen. Aus Tagebuchaufzeichnungen von Margarethe Funke (Rathenow) las Wolfram Bleis und aus dem Tagebuch von Otto Rathgens (Böhne) trug Michael Crone vor. Dabei beschränkten sie sich auf die Tage vom 24. April 1945 bis Mitte Mai 1945. Margarethe Funke - ihr Sohn war später in Spaatz Pfarrer- er lebte diese Tage in Rathenow und Spaatz. Die Bahn fuhr in dieser Zeit nicht mehr. So schilderte sie aus ihren Aufzeichnungen den Fußweg von Rathenow nach Spaatz. Ihre Aufzeichnungen lassen die Angst der Menschen vor dem Ungewissen der nächsten Nacht und des nächsten Tages deutlich werden. Otto Rathgens war der Verwalter des Böhner Gutes. "25. April: Waldlager errichtet", rezitierte Michael Crone aus seinem Tagebuch. Dazu trag er Aufzeichnungen vor, in denen von Bombenangriffen auf Rathenow und von der ersten weißen Flagge im Dorf - am 2. Mai 1945 - berichtet wird.
Als Böhner Zeitzeugin erzählte Käthe Neuling von Menschen aus Trier und Köln, die in Böhne Zuflucht suchten. Jürgen Bleick aus Rhinow schilderte mit seinen Kindheitserinnerungen aus jenen Tagen, wie sein Großvater, der Schneider war, für die Russen arbeiten musste. Ortwin Müller berichtete, dass in den Wirren des Kriegsendes in Grütz über 800 Menschen Zuflucht suchten. Immer wieder spielte in den Zeitzeugenberichten eine Rolle, dass die Familien ihre Häuser räumen mussten, damit russische Offiziere und Soldaten Unterkunft bekamen. Dieter Seeger schilderte die schlimmen Stunden der Bombenangriffe auf Rathenow und wie er mit seiner Mutter und drei Geschwistern die Tage in der Nordsiedlung und Ferchesar erlebte. Sein Vater fiel 1944 im Krieg. Eine Ausstellung im Gemeindezentrum mit Bildern vom zerstörten Rathenow, der Flucht von Ostpreußen nach Bohne , Rhinower Impressionen und Einzelstücken vervollständigten das Thema. Allen sprach wohl Käthe Neuling aus dem Herzen, als sie sagte: „So eine Zeit darf nie wieder kommen." Quelle: MAZ 12.09.2005
Erlebte Geschichte eindrucksvoll wiedergegeben 2. Böhner Geschichtsveranstaltung
BÖHNE (ryk). Sechzig Jahre sind ins Land gegangen, seit Deutschland vom Hitlerfaschismus befreit wurde. Sechs Dekaden, fast ein ganzes Menschenleben, in denen sich die Welt veränderte, politische Systeme zerfielen, Naturkatastrophen global erschütterten, Kriege beendet wurden und neue ausbrachen. Die schrecklichste und unmenschlichste Auseinandersetzung ist und bleibt der zweite Weltkrieg, der in den ersten Maitagen 1945 auf deutschem Boden mit der Kapitulation der Wehrmacht zu Ende ging. An diesem Zeitfenster orientierte sich die zweite Geschichtsveranstaltung in Böhne. Sie trug den Titel „Die letzten Wochen im Krieg und die ersten Wochen im Frieden - hier in unserer Region". Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Kulturzentrum Rathenow gGmbH, die Firmen Havelland-Kiosk, IBE Wodtke und wodtke-media, Günter Otto, den Wirtschaftsförderverein Milower Land e. V., das Architekturbüro Bleis, die Briest'sche Forstverwaltung und Böhner Bürger. Extra für die Veranstaltung wurde am Böhner Gemeindezentrum ein Zelt errichtet, das für die zahlreich angereisten Gäste kaum ausreichte.
Dr. Bettina Götze vom Kulturzentrum begrüßte die Anwesenden und gab eine kurze Einleitung. Eine Lesung aus Tagebüchern war der erste Programmpunkt. Von Interesse war der Zeitraum vom 24. April bis Mitte Mai 1945. Wolfram Bleis gab Aufzeichnungen von Margarethe Funke wieder. Die damals Zweiundsechzigjährige hielt sich zum Kriegsende im Raum Rathenow/Spaatz auf. Michael Crone zitierte Otto Rathgens. Der damalige Böhner Gutsverwalter notierte seine Erlebnisse notdürftig auf Pappdeckeln. Begrüßt werden konnte der Enkel von Otto Rathgens, der mit seiner Gattin angereist war. Nach den eindrucksvollen Tatsachenberichten kamen Zeitzeugen zu Wort. Jürgen Bleick schilderte seine Kindheitserlebnisse im Raum Rhinow. Der damals siebenjährige Sohn eines Schneidermeisters umriss nicht nur seine persönliche Situation und die seiner Familie. Er gab auch Einblicke in die wirtschaftliche Situation der Kleinstadt. Der in Grütz lebende Ortwin Müller erzählte vom Alltag im besetzten Elternhaus. In seine Erinnerungen ließ er auch die übermütigen Spiele mit scharfen Waffen und Munition des damals Zehnjährigen einfließen.
Die 1925 geborene Böhnerin Käthe Neuling erinnerte an den damaligen Dorfalltag. Dieter Seeger hielt sich vor sechzig Jahren als Bursche von zehn Jahren im Raum Rathenow/Ferchesar/Stechow auf Er berichtete von der Zerstörung der Optikstadt und von intensiven Begegnungen mit den Rotarmisten, die von eingetrichterter Furcht über Misstrauen bis zur Freundschaft führten. Nach den vier Beiträgen regte Dr. Götze eine Diskussion an, woran sich das Publikumrege beteiligte. Hans-Jürgen Wodtke war mit seinem Mikrofon stark gefordert, um die Fragen und Anmerkungen der Gäste einzusammeln. In der begleitenden Ausstellung konnten sich die Besucher u. a. über das zerstörte Rathenow, die Flucht aus Ostpreußen nach Böhne, Impressionen aus Rhinow und das ehemalige Böhner Schloss informieren. Mit dieser Lesung fand in Böhne wieder eine sehenswerte Veranstaltung statt. Unverständlich allerdings, dass sie ausgerechnet am Eröffnungsabend des Rathenower Stadtfestes durchgeführt wurde. Sicherlich gab es mehrere Interessierte, die sich zwischen beiden Terminen entscheiden mussten. Quelle: BRAWO 14.09.2005 BT: Wolfram Bleis (1.) und Michael Crone lasen aus Tagebüchern von Margarethe Funke und Otto Rathgens.
Eindrucksvolle Reise in eine vergangene Epoche
Am 9. September kamen rund 150 interessierte Gäste nach Böhne und bekundeten ihr Interesse an einer historischen Zeitreise in das Jahr 1945. Im Gemeindezentrum fand die 2. regionale Geschichtsveranstaltung unter dem Titel „Die letzten Wochen im Krieg und die ersten Wochen im Frieden in unserer Region" statt. Nach Eröffnung durch den Bonner Ortsteilbürgermeister wurde das Wort an Bettina Götze, Geschäftsführerin der Kulturzentrum GmbH Rathenow, welche den Abend moderierte, übergeben. Zeitzeugenberichte, Auszüge aus Tagebüchern sowie Kinder- und Jugendbilder jener Zeit gewährten Rückblick und Einblick und ließen zwischen Zuhörern und Referenten eine persönliche Beziehung entstehen.
Michael Crone und Wolfram Bleis lasen abwechselnd Auszüge aus den Tagebüchern von Margarethe Funke (Rathenow) und Otto Rathgens (Böhne), deren persönliche Aufzeichnungen aus den Tagen vom 24. April bis Mitte Mai 1945 stammten. Eindrucksvoll schilderten die Zeitzeugen Jürgen Bleick, Ortwin Müller, Dieter Seeger, Käthe Neuling ihre Erinnerungen an diese Zeit. Begleitet wurde diese Veranstaltung von einer beeindruckenden Ausstellung in Wort und Bild über diese Zeit, die durch Exponate aus den Sammlungen von Wolfram Bleis, Jürgen Bleick und der Kulturzentrum GmbH zusammengestellt war. Ein Dank gilt den Organisatoren und aktiv Mitwirkenden, dem Havelland-Kiosk, wodtke-media, der Kulturzentrum GmbH Rathenow, der Firma IBE Wodtke, der Briest'schen Forstverwaltung GbR, Herrn Michael Crone für das finanzielle Engagement, Herrn Günter Otto, dem Wirtschaftsnetzwerk Milower Land/Wirtschaftsförderverein Milower Land e. V., dem Architekturbüro Bleis, den Referenten und Zeitzeugen, den vielen Bonner Bürgern für die Unterstützung bei der Veranstaltung.
Insgesamt trug dieser Abend dazu bei, Erlebtes und Erfahrenes jener Zeit aus den verschiedensten Perspektiven heraus näher zu bringen, zu verdeutlichen. Es wurden Erinnerungen geweckt, Erfahrungen weitergegeben und Zeichen gesetzt, von Mensch zu Mensch, von Generation zu Generation. Die Initiatoren planen den Aufbau einer Veranstaltungsreihe zur regionalen Geschichte, auch der Druck einer Begleitbroschüre ist geplant. Martina Haake, Böhne Quelle: MAZ 01.10.2005
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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
 Ein Beitrag von Joachim Wilisch Redaktionsleiter Westhavelländer hier mehr Infos |