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Milower Land e.V.

Überregionale Vermarktung durch den Havelland-Kiosk
Unternehmer und Politiker trafen sich zum Unternehmerworkshop

CDU-Bundestagsabgeordnete Andrea Vosshoff (Bildmitte) und weitere Teilnehmer des Unternehmerworkshops verfolgten die Kurzreferate zu den Zielen und Angeboten des Havelland-Kiosk. Foto: Autor
Böhne (alf).
Kürzlich diskutierten Unternehmer und Politiker im verträumten Böhne, dem Sitz des „Havelland-Kiosks", über das Thema „Die regionale wirtschaftliche Situation und der Havelland-Kiosk als neues überregionales Vermarktungsinstrument für regionale Produkte und Leistungen". Einen Einstieg in den Workshop gaben Marko Zeeb, Betreiber des Kiosks, Hans-Jürgen Wodtke vom gleichnamigen Ingenieurbüro als „Chef“ des Entwicklerteams, und Peter Wittstock. Bürgermeister der Gemeinde Milower Land.
Shopbetreiber Marko Zeeb pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsnetzwerk Milower Land und dem Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. Dadurch konnte das Angebot sukzessive erweitert werden, wie Online-Redakteurin Martina Bleis erläuterte. Rolf Schwieger, Geschäftsführer des TGZ Havelland, warf die Frage auf, ob der Havelland-Kiosk nicht in Zukunft auch eine Plattform für Existenzgründer, wenn auch erst einmal im Nebenerwerb, sein könne. „Hier sind Ideen, die umgesetzt werden sollen. Ein Beispiel ist das Problem repräsentativer Verpackungen. Ein großes Unternehmen kann die benötigten Kleinmengen kaum zu einem moderaten Preis herstellen. Vielleicht kann dies aber ein Kleinunternehmen oder ein Einzelunternehmer", so Schwieger.
Andrea Voßhoff Bundestagsabgeordnete der CDU, zollte den Machern des Havelland-Kiosks ein großes Kompliment. „Diese Konzentration regionaler Geschichte habe ich bislang noch nicht erlebt. Das Konzept ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Handel mit regionalen Produkten und das Werben für die Region einhergehen können", so die Rathenower Bundestagsabgeordnete.
Quelle: BRAWO 03.07.2005


"Mehr als ein Schnapsladen…"
Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten mit den Initiatoren und Machern des Havelland-Kiosks das Konzept eines überregionalen Vermarktungsinstrumentes. Foto: mko
Milower Land (mko).
Der Havelland-Kiosk, ein Internet-Shop für die Vermarktung regionaler Produkte, ist seit einigen Monaten präsent und hat in dieser Zeit recht gute Erfolge erringen können. Nicht zuletzt dadurch, dass Shopbetreiber Marko Zeeb eine intensive Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsnetzwerk Milower Land und dem Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. pflegt, konnte das Angebot sukzessive erweitert werden. Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, betonte die immense Bedeutung des Internetportals für die Region. "Auch wenn es im ersten Moment so aussieht, der Havelland-Kiosk ist mehr als ein Schnapsladen", witzelte das Oberhaupt der Gemeinde. Die Schnäpse für verschiedene Orte der Gemeinde erfreuen sich wachsender Beliebtheit und eignen sich gut als kleines Mitbringsel. Die "Schnaps-Idee" wurde übrigens während des Innovationswettbewerbes der Gemeinde zur Herstellung von touristischen Souvenirs geboren.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff war sich sicher, dass sie eine solche Konzentration regionaler Geschichte noch nicht erlebt habe. „Für diese exzellente Idee mein Kompliment. Es zeigt einerseits, mit welchen Mitteln man Handel treiben kann, und andererseits, wie dadurch gleichzeitig die Attraktivität der Region erhöht wird", so die Parlamentarierin. Sehr interessiert verfolgte die Abgeordnete die Diskussion, die den Havelland-Kiosk als neues überregionales Vermarktungsinstrument zum Inhalt hatte. Klaus Laszkowski vom Fremdenverkehrsverein Westhavelland (FW) bot den Kiosk-Betreibern eine Zusammenarbeit an. "Wir unterstützen alles, was diese Region bekannter macht. Der Kiosk ist für die beiden Zentren Rathenow und Premnitz mit ihrer unwahrscheinlich attraktiven Landschaft ein hervorragender Weg, noch bekannter zu werden", so Laszkowski. Wolf gang Schröder, Geschäftsführer der MOM GmbH, informierte, dass zur Landesgartenschau eine Optik-Werkstatt auf dem LAGA-Gelände entstehen soll. Der Havelland-Kiosk könnte hierbei mit einbezogen werden, denn es sollen auch optische Produkte verkauft werden, die in Rathenow hergestellt werden.
Quelle: PreußenSpiegel 03.07.2005


Fünf Liköre und ein Havelland-Korb
Wie man die Region vermarkten kann

BÖHNE ■ Nur, wenn vorhandene und neue Potenziale sowie neue Ideen gebündelt werden, können sich dauerhafte Erfolge bei der Vermarktung der Region einstellen.
In dieser Auffassung war man sich in Böhne bei einem Unternehmerworkshop zum Thema „Die regionale wirtschaftliche Situation und der Havelland-Kiosk als neues überregionales Vermarktungsinstrument für regionale Produkte und Leistungen" einig. Wodtke Media, Wirtschaftsnetzwerk Milower Land und die Macher des Havelland-Kioskes hatten zu dieser gemeinsamen Diskussionsrunde Politiker, Wirtschaftsleute und Vereine eingeladen.
Für die Gastgeber unterstrich Hans-Jürgen Wodtke, dass sich der Havelland- Kiosk zur Vermarktung regionaler Angebote gut entwickelt.
So werden inzwischen schon über 300 historische Postkarten, alte Zeitungen oder auch Heimatkalender angeboten, erläuterte Martina Bleis vom Havelland-Kiosk den Teilnehmern.
Über die Aktivitäten zur Entwicklung des Tourismus im Milower Land sprach Peter Wittstock. Der Bürgermeister der Gemeinde hob die gute Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverein Milower Land hervor. So ist es gelungen, gemeinsam in den letzten Wochen fünf Liköre mit ortstypischen Namen anzubieten. Die Nachfrage sei gut und mache Mut zur Entwicklung eines weiteren Souvenirangebots.
Einen „Havelland-Korb" mit regionalen Produkten oder eine Kleinserie von Theatergläsern, wie sie einst in Rathenow produziert wurden, kann sich Rolf Schwieger, Geschäftsführer des TGZ Havelland, als Beitrag vorstellen. Aber Schwieger mahnte: „Die Kunst besteht heute nicht so sehr darin, Produkte herzustellen, sondern sie zu vermarkten." Deshalb arbeite man unter anderem auch daran, ein einheitliches Verpackungsmaterial mit Havellandmotiven zu entwickeln.
Mit vereinter Kraft über den kommunalen Tellerrand hinaus blicken um somit weitere Tourismuspotenziale zu erschließen, ist die Philosophie von Klaus Laszkowski, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Westhavelland. Eine Auffassung in der er auch von der CDU-Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff unterstützt wurde.
Vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Havelland kam der Vorschlag das Potenzial des Havelland-Kioskes zu nutzen, um zur Fußball-WM im nächsten Jahr Übernachtungsmöglichkeiten im Havelland anzubieten. ns
Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung 25.06.2005


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Broschüre in Arbeit

Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. fördert die Herstellung einer 2. Broschüre über die Situation zum Kriegsende in der Region



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