Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
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Milower Land e.V.

Tourismus und Natur

Unter Mitwirkung des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land fand die durch Bürgermeister Peter Wittstock organisierte und moderierte Tourismusveranstaltung am 15.Juni 2005 im OT Milow statt.
An der Veranstaltung nahmen mehr als 40 Vertreter aus Vereinen, Verbänden der regionalen Verwaltung un der regionalen Unternehmer teil.


Das „Alleinmerkmal" ist da

Am 15. Juni fand in Milow im Besucherzentrum des Naturparks Westhavelland die Konferenz „Naturschutz - Tourismus - Chance für die Region" statt. Über vierzig Teilnehmer/innen, darunter eine Vielzahl von Gewerbetreibenden und die Landtagsabgeordneten der PDS und CDU, waren gekommen. Der Vortrag des Tourismusverbandes zeigte eindeutig die Schwachstellen auf, zu wenig überregionale Werbung und viel zu selten stellt sich die Region als Ganzes dar. Es wurde davon gesprochen, dass die Region ein „Alleinstellungsmerkmal" braucht, das nicht gefunden wurde. Dem widersprach Rocco Buchta, Leiter des Naturparks Westhavelland. Schon der Naturpark, als größtes zusammenhängendes Feuchtgebiet in Europa ist ein Alleinmerkmal, das touristisch herausgestellt werden muss. Die Gemeinden im Naturpark müssen eine gemeinsame Vermarktung entwickeln, um Menschen zu erreichen und überzeugen, eine Mehrtagesreise in das Westhavelland lohnt sich. Durch IBE-Wodtke aus Böhne wurde der „Havelland-Kiosk" vorgestellt - eine Möglichkeit, Produkte aus der Region über das Internet zu erwerben, aber auch eine Möglichkeit, überregional Reisen anzubieten. Ein Schritt in die "richtige Richtung. Der zweite Schritt ist ein Werbestand auf dem Sommerfest in Semlin am 30. Juli. Das Festkomitee in Semlin hat dem Vorschlag zugestimmt, einen Tourismusstand für die gesamte Region Westhavelland aufzubauen. Das Semliner Sommerfest hat mit Abstand die höchsten Besucherzahlen, viele Gäste kommen von außerhalb, um einen schönen, erlebnisreichen Tag zu verleben. Der Stand wird' betreut durch ehrenamtliche Helfer/ innen aus der Gemeinde Milower Land. Die Organisatoren wünschen sich, dass viele Vereine, Gewerbetreibende, Künstler und alle anderen diese Möglichkeit nutzen.
Werbematerial kann geschickt werden an: MMZ Milow, Forststr. 2a, 14715 Milower Land, OT Milow. Nachfragen unter Q 0175/36 73 574. Monika Schilling Projektleiterin
Tourismus/Kulturförderung
Quelle: MAZ Westhavelländer, 21.07.2005


Tourismus und Natur als Chance für die Region
Maßnahmen zur Zusammenarbeit beraten

Bürgermeister Peter Wittstock (stehend) stellte auch die Sondermaßnahme der FQG vor, an der 25 Partner beteiligt sind.
Foto: Autor

Milow (alf). Am Mittwoch diskutierten zahlreiche Vertreter von Gemeinden und Ämtern des Westhavellandes, von Vereinen und Institutionen als auch die Landtagsabgeordneten Dieter Dombrowski (CDU) und Christian Görke (PDS) über Verbesserungen der Zusammenarbeit zwischen Anbietern im Tourismusbereich. Unter dem Motto „Naturschutz und Tourismus -Chance für die Region" hatte Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, zu dieser Veranstaltung in das Besucherzentrum des Naturparks nach Milow eingeladen.
Zu Beginn gab Peter Weisner, Chef des Tourismusverbandes Havelland e.V., einen kurzen Überblick über das Reisegebiet Havelland, das über den gleichnamigen Landkreis hinausgeht. Als Marketingschwerpunkte für
die Region hätten sich Radfahren, Wassersport, Kultur und Wandern heraus kristallisiert, so Weisner. Rocco Buchta, Chef des Naturparks Westhavelland, verwies auf das System der Naturparks im Land Brandenburg, in dem „sein" Naturpark nur einer von 15 sei. „Alles was wir hier machen, soll aber ein Teil des gesamten Systems werden. Wir haben als Alleinstellungsmerkmale die Urstromtäler und die Großtrappe. Das ist unser „Zugvogel“, der die Touristen herholt" so Buchta. Natur müsse erlebbar gestaltet werden und dazu gehöre auch eine Vernetzung der verschiedenen Angebote. Mit der Veranstaltung wurden Partner zusammen geführt, um gemeinsame Aktionen vorzubereiten und dadurch die Tourismusregion als ein im Einklang mit der Natur stehendes Gebiet besser zur Geltung zu bringen.
Quelle: BRAWO 19.06.2005


Chance für die Region: Naturschutz und Tourismus

Über 40 Gäste aus der gesamten Region informierten sich über die Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit im Tourismus-Bereich.
Foto: mko

Milow (mko). „Ich spüre im Milower Land eine Aufbruchsstimmung. Im Besucherzentrum des Naturparks, das jetzt auch am Wochenende geöffnet ist, finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Steigende Gästezahlen unterstreichen die Bedeutung dieser Einrichtung", meinte Bürgermeister Peter Wittstock zu Beginn der Veranstaltung, die unter dem Thema „Naturschutz und Tourismus - Chance für die Region" stand. Schon würde der Ketchup-Effekt befürchtet: Erst kämen die Touristen Tröpfchenweise, dann mit einem großen Blubb. In diesem Falle wisse man noch nicht, wie man mit dieser Situation umgehen solle, meinte Wittstock. Mit der Veranstaltung sollten Ansprechpartner zusammengeführt werden, um gemeinsame Aktionen vorzubereiten und dadurch die Tourismusregion als ein im Einklang mit der Natur stehendes Gebiet besser zur Geltung zu bringen. Zahlreiche Vertreter von Gemeinden und Ämtern des Westhavellandes und von Vereinen und Institutionen als auch die Landtagsabgeordneten Dieter Dombrowski (CDU) und Christian Görke (PDS) hatten sich nach Milow begeben, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu besprechen. Peter Weisner, Chef des Tourismusverbandes Havelland e.V., stellte in einer Präsentation das Tourismusgebiet vor. Als Marketingschwerpunkte für das Havelland hätten sich Radfahren, Wassersport, Kultur und Wandern herausgestellt, wie Weisner feststellte. Der Touristiker betonte die Wichtigkeit der „Gelben Welle" für die Wassertouristen. Der Aussage, dass dem Havelland ein Alleinstellungsmerkmal fehle, widersprach Rocco Buchta, Chef des Naturparks Westhavelland. „Wir haben die Urstromtäler und die Großtrappe. Das ist unser, Zugvogel, der die Touristen herholt" so Buchta. „Wir müssen die Untere Havel zu einer Marke entwickeln. Und wir brauchen in der Gastronomie mehr Service, Qualität und Hingabe - letzteres habe ich in der Region bislang schmerzlich vermisst", meinte der Naturparkchef.
Quelle: Preußenspiegel 19.06.2005


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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
Joachim Wilisch, Redaktionsleiter des Westhavelländers
Ein Beitrag von
Joachim Wilisch
Redaktionsleiter 
Westhavelländer

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