Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
  Startseite   Termine   Verein   Ergebnisse   Newsletter   Presse   Kontakt 
  

Vorschau 2010

 
Infoveranstaltungen zu
Energie effizient

Für eine
starke Region


mehr Infos hier ...

Wirtschaftsförderverein 
Milower Land e.V.

Kunstunterricht beim Ehepaar Göschel auf dem Galm. Das erlebten Kinder der Kleinen Grundschule Großwudicke (Gemeinde Milower Land). Der Tag versetzte die Jungen und Mädchen in begeisterndes Staunen.foto: privat

Kunstunterricht auf dem Galm
Im Mai fand unser Kunstunterricht der Kleinen Grundschule Großwudicke an einem Tag auf dem Galm/Zollchow, Ortsteil der Gemeinde Milower Land, statt.
Wir, die Klassen 4, 5 und 6 machten uns auf den Weg. Voller Spannung und mit vielen Erwartungen im Gepäck trafen wir beim ansässigen Künstler Gerhard Göschel ein.
Unsere ersten Gedanken machten wir uns zum Thema ?Was ist alles Kunst? Warum wird man Künstler?" und ?Wie sollten Kunstwerke sein?"
Viele Fragen konnten beantwortet werden, für einige gab es interessante Denkanstöße.
Beim anschließenden Atelierbesuch gingen wir in kleinen Gruppen von Werk zu Werk und suchten uns Kunstwerke aus, die uns am meisten ansprachen. ?Das mit Abstand beliebteste Werk war eine Installation. Sie befand sich in einer dunklen Kammer. Man ging in die Kammer, die Tür wurde geschlossen und man wurde von der vollkommenen Dunkelheit eingehüllt. Nach einiger Zeit der Stille folgte eine Reihe von Geräuschen. Diese Geräusche sollten bei den Kindern Assoziierungen auslösen. Jedes Kind dachte bei den Klängen und Geräuschen an andere Dinge." (Aussage von Robert und Paul, Klasse 6) Diskussionen zur Aussage und zur Umsetzung der Themen gab es bereits nach wenigen Minuten. Einige Installationen wurden von uns mit ?Herz, Hand und Verstand" begriffen.
Nach der ersten Aufgabe wurde eine Pause in der gemütlichen Werkstatt mit einer Tasse heißen Kakao eingelegt. In diesem Rahmen bot es sich an, die verschiedenen Interpretationen zu besprechen und Herr Göschel brachte seine Motive und Gedanken mit ein.
Die Begegnung mit Kunst, die Auseinandersetzung und das Erlebte inspirierten uns ein eigenes Kunstprojekt zu starten. Danach drehten sich alle Gespräche um Themen, mögliche Materialien und Werkzeuge, die wir für unser Projekt in der Kleinen Grundschule Großwudicke verwenden könnten. Die Begeisterung war so groß, dass einige Mitschüler erste Ideen entwickelten und zu Papier brachten. Herzlich bedanken möchten wir uns bei Herrn Gerhard Göschel und seiner Frau für den schönen Tag auf dem Galm. Spontan sagte er uns seine Unterstützung bei der Umsetzung des Kunstprojekts zu. Wir freuen uns schon sehr darauf mit ihm und zahlreichen Eltern zu arbeiten.
GS Großwudicke Klassen 4, 5 und 6
Quelle: MAZ, Westhavelländer 09.06.2005


Stühle werden Kunstobjekte
Großwudicker Grundschüler verwirklichen ein außergewöhnliches Projekt

Und was ist das für ein Kunstwerk hier? Ein ?Ein-Stein-Stuhl" oder ein ?Einstein-Stuhl"? Beides offenbar. FOTO: schule
GROSSWUDICKE
Stühle werden normalerweise zum Sitzen benutzt. Aber Stühle können auch Kunstobjekte sein, so wie in der Großwudicker Grundschule. Seit einigen Tagen sind 29 Mädchen und Jungen der 4. bis 6. Klasse in elf Projekten eifrig am Werk. Der Umsetzung ihrer Ideen widmen sie eine Projektwoche. ?Stühle und Schule" ist ein Projekt, das in Großwudicke bei Schülern erstaunliche Phantasien und Ideen weckte. Eltern wurden inspiriert und halfen bei technischen Arbeiten in einem bisher nie gekannten Maße.
?Mit Sinn, Herz und Hand" lautet ein Grundsatz an der Kleinen Grundschule in Großwudicke. ?Diesem Grundsatz wird das Kunstprojekt voll gerecht", schwärmt Schulleiter Klaus Sahr. Bis zum 17. Juni wollen die jungen Künstler ihre Arbeit abschließen und an diesem Tag ihre Kunstwerke beim Frühlingsfest der Schule präsentieren.
Aber schon heute ist Erstaunliches zu sehen. Benjamin und Konstantin Kopp aus der 4. Klasse arbeiten an ihren Stuhl ?Wissen". Den Sitz gestalten sie aus Holz in Form eines offenen Buches. Der Stuhl hat lange Beine und soll so den langen Weg bis zur Wissensaneignung symbolisieren. Über
der Lehne soll dann noch ein Trichter zum Löschen des Wissensdurstes hinzukommen. Neben dem ?Wissens-Stuhl" entsteht auch ein ?Fußball-Stuhl". Seine Lehne hat die Form eines Fußball-Tors. Auf dem Schulhof steht schon ein fertiges Projekt: Ein ?Einstein-Stuhl" oder ein ?Ein-Stein-Stuhl"? Was ist richtig? Beides. Die Gestalter haben als Sitzfläche einen Stein ausgewählt. Die Lehne ist mit mehreren Würfeln verziert, auf denen Zahlen und Buchstaben stehen, die Formeln ergeben und so dem Wissenschaftler Albert Einstein gewidmet sind. Viele andere Ideen zieren die weiteren Projekte.
Den Anstoß für ihr außergewöhnliches Schulprojekt bekamen die Mädchen und Jungen beim Besuch des Künstlers Gerhard Göschel auf dem Galm bei Zollchow. Sie diskutierten mit ihm und besichtigten seine Werke. Wieder in der Schule zurück, machten sie sich selbst ans Werk und entwickelten erste Entwürfe. ?Ganz außerordentlich", meint Gerhard Göschel zu dem, was derzeit an Kunstprojekten in der Schule realisiert wird. Der Künstler begleitet die Arbeit der Schüler und will zum Abschluss auch einen persönlichen Beitrag zum Gesamtvorhaben beisteuern. ns
Quelle: MAZ, Westhavelländer 09.06.2005


zurück


5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
Joachim Wilisch, Redaktionsleiter des Westhavelländers
Ein Beitrag von
Joachim Wilisch
Redaktionsleiter 
Westhavelländer

hier mehr Infos

© 2010 by wodtke media