Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
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Wirtschaftsförderverein 
Milower Land e.V.

Wirtschaftsnetzwerk Milower Land unterstützt aktiv das 3.Treckertreffen in KnoblauchMit finanzieller Unterstützung des Wirtschaftsfördervereins Milower Land e.V. konnte anlässlich des 3.Treckertreffens in Knoblauch erstmalig ein Likör mit drei unter­schiedlichen Motiven den Ausstellern und Gästen angeboten werden. Das Interesse an dieser neuen Kreation war sehr groß. So konnten in kürzester Zeit etwa 100 Fläschchen umgesetzt werden .

Heiße Liebe zu alten Treckern
Teilnehmerrekord beim dritten Knoblaucher Treckertreffen
KNOBLAUCH  (ma). Auch das 3. Knoblaucher Treckertreffen war ein voller Erfolg. 30 Maschinen bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord. Gerhard Binsau genoss die Atmosphäre. Der 85-Jährige auf seinem "Lanz Buldog" stand mit seinem Oldie, Baujahr 1940, ständig im Interesse der Zuschauer. Schon in den frühen Morgenstunden hatte sich er sich von Buckow (Großwudicke) auf den Weg gemacht. Rechtzeitig um 13 Uhr war Gerhard Binsau am Zielort und reihte sich in den Umzug zum 3. Knoblaucher Treckertreffen ein. Der Buckower war der älteste Teilnehmer. Sein 65-jähriger Trecker brachte es in der Oldie-Wertung auf Rang 2. Der "Lanz Buldog" musste altersmäßig nur einem Deutz 11 den Vorrang lassen. Mit diesem "Veteranen-Traktor" war Arno Bohl aus Knoblauch beim diesjährigen Treckertreffen in seinem Heimatort dabei. „Eine prima Kulisse", freute sich Mario Paproth, Initiator und Cheforganisator des Knoblaucher Treckertreffens. Die Oldies, zu denen auch einige RS09 gehörten, hatten meistens zwischen 11 und 2 5 P S unter der Haube. Mit dabei waren auch - wie schon im Vorjahr - einige Vertreter der Senzker Traktoren-Schmiede. Ihre Eigenbauten mit über 200 PS sind "starkes Kaliber".
Auf der Festwiese wurde deutlich, dass sich das Knoblaucher Treckertreffen immer mehr als automobiles Ereignis etabliert. So waren in diesem Jahr auch alte Motorräder dabei. Im Mittelpunkt standen jedoch wie immer die Trecker. Nach dem Festumzug durchs Dorf reihten sich alle an der Paradestrecke auf.
Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, würdigte das Treckertreffen als eine Veranstaltung zur Bereicherung des Kulturlebens in der
Großgemeinde. Er präsentierte zudem einen Likör, der dem Treckertreffen gewidmet ist. Bei Musik und Unterhaltung vergnügten sich die Besucher bis in den Abend hinein und verfolgten aufmerksam nicht alltägliche Wettkämpfe. Im Pflügen gewann Georg Anders. Als bester Rückwärtsfahrer erwies sich Arno Bohl. Im Geschicklichkeitsfahren siegte Rene Kriewitz. Im Treckerrennen (unter 60 PS) war Christian Weber der Schnellste. In der Wertung der Traktoren über 60 PS sicherte sich Frank Thomas Platz 1. Den Preis für "Alter und Aussehen" bekam Michael Schulz für seinen Traktor.
Quelle: BRAWO 16.10.2005


So mancher Trecker war älter als sein Fahrer. Dass allerdings auch ein so betagtes Gefährt auf dem Acker beim Pflügen noch seine Pflicht und Schuldigkeit tut, zeigten die Wettbewerbe der Trecker-Oldies.
 Foto: dkc


Wirtschaftsnetzwerk Milower Land dankt fleißigen MAE-Kräften für die Organisation des 1. Milower Bauernmarktes
Mit Unterstützung einiger Unternehmen aus dem Milower Land fand am 23. Oktober 2005 der 1. Bauern- und Kunstmarkt auf dem Gelände des Gutskomplexes in Milow statt. Organisiert und durchgeführt wurde die sehr erfolgreiche Veranstaltung mit äußerst bescheidenen Mitteln. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Veranstaltung hatten die unter der Regie von Monika Schilling arbeitenden Milower MAE- Kräften und engagierte Bürger der Gemeinde.
Für ihre außergewöhnliches Engagement dankte der Netzwerkkoordinator des Wirtschaftsnetzwerkes im Rahmen einer Zusammenkunft allen an der Organisation und Durchführung beteiligten MAE-Kräften recht herzlich.

Der erste Bauern- und Kunstmarkt
Kulturelles und Kulinarisches in Milow
MILOW. Kommenden Sonntag findet von 13.00 bis 18.00 Uhr der erste Milower Bauern- und Kunstmarkt statt. Auf dem Gutskomplex werden dazu verschiedene Aktivitäten vorbereitet. Eigentlich beginnt der Aktionstag bereits um 10.00 Uhr. Um diese Zeit startet am Besucherzentrum eine geführte Herbstwanderung für Groß und Klein. Dabei werden auch Naturmaterialien gesammelt, die beim anschließenden gemeinsamen Basteln benötigt werden. Kinder können einen fünf Kilometer
langen Kurs absolvieren, Erwachsene gehen die 12 Kilometer lange Strecke.
Offiziell eröffnet wird der Markt um 14.30 Uhr durch den Bürgermeister, gleich danach tritt die Chorgemeinschaft Milow- Mögelin auf. Die vierte Klasse der Milower Grundschule gestaltet ab 15.00 Uhr ein musikalisches Programm. Der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Premnitz gibt um 15.50 Uhr ein Platzkonzert. Um 16.10 Uhr zeigt die Line-Dance-Gruppe aus Milow ihr Können, und um 16.30
Uhr wird der originellste Hund aus dem Milower Land gekürt. Darüber hinaus präsentieren Handarbeitsgruppen, Gewerbetreibende und Künstler aus dem Milower Land ihre Produkte und Exponate. Der Dobermannzwinger „von Kuxwinkel" stellt einige seiner Tiere aus. Für die musikalische Umrahmung und das leibliche Wohl aller Besucher ist ebenfalls durch Anbieter der Region gesorgt. Der 1. Milower Bauern- und Kunstmarkt ist somit das perfekte Ziel für einen sonntäglichen Ausflug.
Quelle: BRAWO 19.10.2005
Foto: alf


Kunst, Kultur und Köstlichkeiten
Über 800 Besucher bei Milower Marktpremiere
RATHENOW (alf). Bei schönstem Herbstwetter zog es am Sonntag zahlreiche Besucher nach Milow zum alten Gutskomplex, wo der 1. Milower Bauern- und Kunstmarkt stattfand. Ein vielfältiges Angebot an Kunst, Kultur und Köstlichkeiten lockte nach Angaben der Veranstalter rund 800 Gäste in die „Hauptstadt" der Gemeinde Milower Land. Der Besucherandrang war enorm. Zeitweise war der kleine Ort von Kraftfahrzeugen so zugeparkt, dass Anlieger kaum von ihren Grundstücken kamen. Die Organisation lag in den Händen des Milower Kulturvereins, bei dem sich Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde, herzlich bedankt. „Ich möchte auch nicht die 30 Frauen unerwähnt lassen, die den Kuchen für unsere Kaffeetafel gebacken und gesponsert haben." Erstmalig standen die Line-Dancer "Milower Land" auf der großen „Bühne" und präsentierten ihr Können vor Publikum. Die Chorgemeinschaft Milow- Mögelin, der Posaunenchor der Kirchengemeinde Premnitz/Milow sowie das Tanzduo Daniela und Franziska aus Nitzahn sorgten für die kulturelle Umrahmung. Auf große Resonanz stieß die Aufführung von Fontanes "Birnbaum" der Klasse 4a der Milower Grundschule. Zahlreiche Händler boten frisches Obst und Gemüse sowie andere Leckereien an. Kunsthandwerker und Künstler waren ebenso mit ihren Arbeiten vertreten. Die Besucher konnten einen Blick in die neue Gaststätte, in das Gutshaus sowie in die Musterwohnungen werfen.
An der nachmittäglichen "Moppi-Wahl" beteiligte sich ein knappes Dutzend struppiger Vierbeiner. Den Wettbewerb gewann der Schäferhundmischling "Lina" mit seinem Frauchen Jane. Den Pokal stiftete der Dobermann-Zwinger "von Kuxwinker', der auch eine Hundeshow präsentierte. Am Ende des Marktes bemerkte eine Ausstellerin, dass es sich finanziell für sie zwar nicht gelohnt habe, dass sie aber wegen der schönen Atmosphäre gern wieder käme. „Bewahren Sie sich ihr größtes Pfund - die Schlichtheit des Marktes!" Wie Wittstock mitteilte, würde bereits über eine Neuauflage im kommenden Frühjahr nachgedacht.
Quelle: BRAWO 26.10.2005
Foto: alf


Über 800 Gäste beim 1. Milower Bauern- und Kunstmarkt
Kunst, Kultur & lukullische Genüsse
MILOW
(mko). Der 1. Milower Bauern- und Kunstmarkt begann am Sonntagmorgen mit einer Wanderung durch die Milower Berge. Knapp 20 Wanderfreunde hatten sich zusammengefunden, um die natürliche Schönheit der Umgebung zu erkunden. Schon am frühen Nachmittag pilgerten die ersten Besucher in Richtung „Marktplatz" auf dem Gutskomplex, wo zahlreiche Händler ihre Waren feilboten. Frische Kartoffeln und Äpfel, Fisch und Fleischwaren, Honig und Eis - vielfältig waren die lukullischen Angebote. Doch wie der Name schon sagt, kam auch die künstlerische Seite nicht zu kurz. Ihre Premiere erlebten die Line-Dancer „Milower Land", die sich das erste Mal vor Publikum wagten. Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Premnitz/ Milow sowie das Tanzduo Daniela und Franziska aus Nitzahn
unterhielten das Publikum mit stimmungsvollen Darbietungen. Besonders gefiel die Aufführung von Fontanes „Birnbaum" der Klasse 4a der Milower Grundschule. Anzumerken ist, dass alle Künstler ohne Gage auftraten. Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, dankte vor allem dem Kulturverein und insbesondere Winfrid Ganzer, Siegfried Meyer und Ursula Eismann, die sich um die Organisation verdient gemacht haben. Auch hätten sich sämtliche MaE-Kräfte ins Zeug gelegt und tatkräftig bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Marktgeschehens geholfen. Die Organisatoren schätzten, dass rund 800 Gäste die Milower Premiere besuchten. Highlight der Veranstaltung war die „Moppi-Wahl", die der Schäferhundmischling "Lina" gewann.
Quelle: Preußenspiegel 26.10.2005


Großgemeinde entwickelt sich kontinuierlich

Peter Wittstock ist seit knapp zwei Jahren Bürgermeister der Großgemeinde Milower Land. Für den "PreußenSpiegel" zog der Gemeindechef Bilanz über die geleistete Arbeit während seiner bisherigen Amtszeit.

Zu Beginn ihrer Amtszeit als Gemeindechef   haben   Sie sich sicherlich Ziele gesteckt, die Sie erreichen wollten? Welche waren das und welche wurden bisher verwirklicht?
Peter Wittstock: Für mich war es von Anfang an mit das wichtigste Ziel, alle Investitionsvorhaben vom ehemaligen Amt zu übernehmen und diese fortzusetzen bzw. zu beenden. Das ist teilweise gelungen. Zu den abgeschlossenen Vorhaben zählen z.B. die neu errichtete Kindertagesstätte in Milow, Straßenbaumaßnahmen in Vieritz und Bützer, die Ausgestaltung von Gemeindezentren, wie z.B. in Zollchow, sowie die Arbeiten am Vieritzer Ge¬meindehaus. Fortgeführt werden u.a. die Arbeiten am Gutsbezirk in Großwudicke, die Weiterführung von Maßnahmen am Wassertourismuszentrum Milow sowie die begonnenen Arbeiten rund um das ehemalige Schloss Möthlitz. Weiterhin haben die Gemeindevertreter und die Verwaltung gemeinsam Probleme bewältigen können und sind dabei von örtlichen Betrieben unterstützt worden.

Welches sind die derzeit wichtigsten Projekte im Milower Land?
Peter Wittstock: Die Beendigung der Arbeiten im Dorfgemeinschaftshaus Nitzahn, denn weder die Feuerwehr noch der Jugendclub in diesem Ort verfügen derzeit über ordentliche Räumlichkeiten. Das Gebäude
ist zwar seit mehreren Jahren hüllenmäßig fertiggestellt, aber leider fehlen noch die finanziellen Mittel für den Innenausbau. Weiterhin wichtig sind die Maßnahmen zur Errichtung eines Kneipp-Pfades in Bahnitz und die Vorantreibung des Privatvorhabens „Schlossausbau" in Möthlitz.

Größtes Projekt der Gemeinde ist nach wie vor die Weiterentwicklung des Wassertourismuszentrums  an  der Stremme. Wie sieht dort der aktuelle Stand aus?
Peter Wittstock: Ganz gut. Es beginnen derzeit die Arbeiten zur Fertigstellung der Gaststätte und zum Ausbau des ehemaligen Milower Rittergutes zu einem Beherbergungsbetrieb für "Betreutes Wohnen". Weiterhin plant die Gemeinde, am repräsentativen Standort    des Wassertourismuszentrums die Ferienwohnungen auszubauen und die Bootsanlegermöglichkeiten zu erweitern. Hier sind allerdings noch nicht alle Messen gesungen, da die finanziellen Modalitäten noch zu klären sind.
Aufgrund der Vielzahl der genannten Projekte, die realisiert wurden und noch realisiert werden sollen, scheint es der Gemeinde finanziell ja nicht schlecht zu gehen? Peter Wittstock: Da ich ein positiv denkender Mensch bin, verfalle ich nicht in den Tenor des Jammems, wenn es um Geld geht. Zum einen deshalb, weil die Gemeindevertreter und die Verwaltung mit den vorhandenen Mitteln sehr behutsam   umgehen.   Andererseits, können mit der Unterstützung des Landkreises und durch Initiativen der örtlichen Wirtschaft viele Projekte realisiert werden. Ich freue mich darüber, dass wir bei LEADER+ Gehör gefunden haben und durch die Arbeitsgruppe unterstützt werden. Und es freut uns, dass wir auch im Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung" - kurz ILE - durch den Kreistag berücksichtigt wurden. Außerdem sind in fast allen Ortsteilen noch Gelder aus der so genannten "Zielprämie" geflossen.

Im Gegensatz zu anderen Regionen ist im Milower Land nur ein geringer Bevölkerungsrückgang   zu   verzeichnen. Woran liegt das?
Peter Wittstock: Innerhalb der letzten zwei Jahre sank die Einwohnerzahl in der Gemeinde von 5.020 auf 4.890. Im Unterschied zu anderen ist das wahrlich nicht viel. Ich denke das ist der Tatsache geschuldet, dass hier einerseits das Wohnen in einer  landschaftlich  schönen Gegend möglich ist. Andererseits herrscht hier ein reges gesellschaftliches Leben und das in allen Ortsteilen, wovon vielfältige Feste und Veranstaltungen zeugen.
Und wie sieht es mit vorhandenen Arbeitsplätzen bzw. mit deren Schaffung aus? Peter Wittstock: Gar nicht mal so schlecht. Wir konnten zum Beispiel über Hartz IV-Maßnahmen ca. 100 arbeitswillige Menschen beschäftigen, die hauptsächlich in den Bereichen "Tourismus", „Ortsverschönung" und „Betreuung" tätig sind. Allerdings sehe ich diese Maßnahmen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Bemerkenswert ist auch, dass wir Initiativen auf den Weg bringen, um Schüler und Jugendliche wieder näher an unsere Betriebe zu binden. Dazu gehören u.a. Betriebsbesichtigungen, Ferienarbeit, Patenschaften, Praktikumsplätze und Lehrausbildung. Weiterhin haben wir als Verwaltung einen sehr engen Draht zur regionalen Wirtschaft und haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Firmen zu verbessern.

Wie sehen diese Rahmenbedingungen aus?
Peter Wittstock: Durch unbürokratisches Handeln wollen wir Vorhaben, wie z.B. die große Investition des Milchgutes Bahnitz - dem größten Arbeitgeber der Gemeinde - unterstutzen. Allgemein bekannt ist ebenfalls, dass wir große Anstrengungen unternehmen, mehr Handwerker und Gewerbetreibende in das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land einzubinden, um damit Arbeitsplätze zu sichern und auch neue zu schaffen. Deshalb fand der 13. Unternehmerstammtisch am vergangenen Donnerstag in Großwudicke statt. Insbesondere, weil Firmen aus allen Ortsteilen integriert werden müssen.
Gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderverein und der Firma IBE Wodtke aus Böhne haben wir auch viel für die Entwicklung des Havellandkioskes getan. Dazu gehört z.B., dass wir Produkte zur besseren Vermarktung des Milower Landes in Verkauf gebracht haben. So sind u.a. Kalender, Postkarten und jetzt ganz neu 12 ortsteil-bezogene Liköre erhältlich.

Gibt es eigentlich neben all dem Positiven auch Probleme im Milower Land?
Peter Wittstock: Ja. Zur normalen Verwaltungspraxis gehört auch, dass ich mich mit meinen Mitarbeitern um Vorschläge, Hinweise, Kritiken und Beschwerden der Bürger kümmere. Zu den letztgenannten gehören derzeit z.B. Müllentsorgung im Wald, zu große Lautstärke bei Veranstaltun¬gen sowie Fragen über die Jugendbetreuung. Hinzu kommen Probleme mit Straßen, wie schlechter Zustand, Entwässerung und Beleuchtung, wobei
wir besonders in Milow wegen der Verkabelung  von E-Leitungen im südlichen Teil ein großes Handicap haben. Aktuellstes Problem ist jedoch, dass mir vor  einigen  Tagen  die Deutsche Post mitteilte, dass die einzige Postfiliale in der Großgemeinde in Milow schließen wird. Dieses Thema ist bisher noch ungelöst, aber wir arbeiten daran.

Hat das Milower Land neben all den Bau- und Tourismusprojekten auch kulturell etwas zu bieten?
Peter Wittstock: Auf jeden Fall. Ich muss vielen Bürgern des Milower Landes ein großes Kompliment machen, da sich sämtliche Vereine eigenständig kümmern, um das kulturelle/ gesellschaftliche Leben aufrecht zu erhalten und zu entwickeln. Die zahlreichen Veranstaltungen zeugen von der Lebensfreude in unserer Gemeinde. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Ortsteilfeuerwehren ihre Arbeit zur vollsten Zufriedenheit erledigen und dies obwohl die Technik zum Teil veraltet ist, die Gebäude saniert werden müssen und nach wie vor Personalprobleme bestehen. Ich bin ebenso froh darüber, dass die Sportvereine in Großwudicke, Buckow, Vieritz, Bützer, Milow, Nitzahn und Möthlitz so aktiv sind und dass andere Vereine, wie die Faschingsklubs in Buckow und Möthlitz, zum Wohlbefinden von Bürgern und Gästen einen großen Beitrag leisten. Es ist angenehm zu spüren, dass sich in den Ortsteilen eigene Vereine entfalten, die das kulturelle und historische Gut in Ehren halten. Gleichfalls wird an unsere älteren Bürger gedacht, die vor allem über die Volkssolidarität sorgsam betreut werden. Und nicht zuletzt der Kulturverein Milower Land e.V. mit seinen über 110 Mitgliedern steuert in unserer Gemeinde kulturelle und touristische Vorhaben. Ein Beispiel dafür ist die geplante Errichtung eines „Kulturspeichers" im Gebäude an der Stremmestraße, welcher zu einem Museum der besonderen Art werden soll.
Das Interview führte Melanie Billerbeck
Quelle: Preußenspiegel 02.10.2005
Foto: IBE Wodtke


RS 2 in Jerchel zu Gast
Mit finanzieller Unterstützung des Wirtschaftsfördervereins Milower Land e.V. konnte der Havelland-Kiosk die ersten Fläschchen "Jercheler Stallbursche" zur RS 2-Party dem Jercheler Ortsteilbürgermeister Manfred Bach übergeben.

Umzugs-Gaudi für Mega-Konzert
Jerchel (mel). Aus dem Staunen nicht mehr heraus kam Jerchel's Ortsbürgermeister Manfred Bach, als in den Abendstunden sein Telefon klingelte, der Anrufer sich als Radiosender 94'3 rs2 entpuppte und ihn benachrichtigte, dass er der nächste Kandidat der „94'3 rs2 Bürger-Meisterschaft 2005" sei. „Ich war völlig perplex. Vor allem als es dann noch hieß, dass es am nächsten Tag um 7 Uhr los gehen soll", erzählt Manfred Bach. „Weiter wurde nichts verraten, außer dass ich mir noch Helfer ranholen soll, weil ich allein die gestellte Aufgabe nicht bewältigen könne."
Heimlich angemeldet zu dieser außergewöhnlichen Meisterschaft wurde Manfred Bach von seiner Frau Ingrid sowie dem Jercheler Tischlermeister Roland Freese und dem Förderverein der Jercheler Freiwilligen Feuerwehr.
Der Grund: Mit der „Bürger-Meisterschaft" suchen „Katrin und der Kaiser" von 943 rs2 den Veranstaltungsort des größten Konzertereignisses des Jahres mit Stars wie Jimmy Somerville, Laith Al-Deen und Lutricia McNeal. Drei Wochen lang war Moderator Marcus Kaiser in Berlin-Brandenburg unterwegs und stellte einem Bürgermeister -der sich für die Meisterschaft beworben hat - eine Aufgabe. Bisher hatten sich 18 Bürgermeister für das Konzert qualifiziert, darunter auch Manfred Bach. Seine Mission: Er musste innerhalb von 9 Stunden komplett aus seinem Gemeindehaus ausziehen und nach einem Festumzug durch das Dorf wieder einziehen. Eine Mission, die er laut 94'3 rs2 „mit Bravour bestanden hat". Dank fleißiger Helfer aus dem Ort schaffte es der Ortsbürgermeister in null-kommanix. Punkt 7 Uhr in der Frühe rollten Traktoren samt Anhänger vor dem Gemeindehaus an. Ortsbürgermeister, Jugendliche, Rentner, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes sowie Peter Wittstock, Bürgermeister vom Milower Land, packten mit an und buckelten das Gemeindehausmobiliar nach draußen. Stühle, Tische und sogar die Küche samt Inventar (Gläser, Besteck, ...) verschwanden auf den Anhängern. „Es ist einfach phantastisch. "Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir gleich die Chance genutzt und die Küche neu gemalert", meinte Manfred Bach am Umzugstag. So schnell wie dieser Wunsch geäußert, war er auch schon erfüllt. Nach einem Anruf von Moderator Marcus Kaiser bei seinem Chef, spendierte der Radiosender der Gemeinde einige Töpfe voll Farbe, die fix aus einem nahe gelegenen Baumarkt herangeschafft wurden. Voller Elan machten sich der Ortsbürgermeister und seine Helfer noch zusätzlich an die Küchenrenovierung. Währenddessen schaute auch Ingo Werner, Chef des gleichnamigen Rathenower Küchenstudios und ehemaliger Bewohner von Jerchel, in seinem Heimatort vorbei. Als er den bunten Trubel und die Arbeiten in der Küche sah, versprach er, dem Gemeindezentrum eine neue Kücheneinrichtung zu spendieren.
Bei all dieser Aufregung und den Überraschungen, verging die Zeit wie im Fluge und nach einem bunten "Umzugs-" Umzug durch das Dorf war das Gemeindezentrum zur Mittagszeit wieder eingeräumt. Als Belohnung für die bestandene Aufgabe kam Manfred Bachs Name in den großen Los-Topf, aus dem von 94'3 rs2 der Gewinner des Mega-Konzertes gezogen wird. Mit etwas Glück, könnten die Superstars bald in Jerchel begrüßt werden.
Quelle: Preußenspiegel 20.06.2005


Ein buntes Programm

Zollchower feierten am Samstag ihr diesjähriges Dorffest

Ortrud Duffing an ihrer alten Nähmaschine
Foto: Rietschel
ZOLLCHOW Mit farbenfro­hen Bändern, Luftballons und viel Grün hatte sich Zollchow am Samstag herausgeputzt. So stimmte auch der äußere Rah­men zu einem insgesamt sehr gelungenen Dorffest. Ein Dorf­fest, für das Abwechslung charakteristisch war. So ging es gleich zum Auftakt um 13 Uhr richtig knatternd los mit der ersten Zollchower Traktorpa­rade. 25 Traktoren unter­schiedlicher Baujahre, mit oder ohne Anhänger oder al­tem Gerät und auch Rasenmä­hertraktoren zogen durchs Dorf. Die Besucher waren be­geistert und Ortsbürgermeis­ter Wolfgang Gräfe versi­cherte: "Die Sache werden wir garantiert wiederholen." Ihre Dorffete feierten die Zollcho­wer auf einen Festplatz, den sie sich mit Unterstützung von Sponsoren erst in den letzten Wochen hergerichtet haben. "Ohne Unterstützung und Ei­geninitiative sind solche Vor­haben nicht mehr machbar", meinte Gräfe, der zum Dorf­fest auch in die Rolle eines Mo­derators schlüpfte. So kün­digte er die tänzerischen und musikalischen Darbietungen von Mädchen und Jungen der Kita und Grundschule Großwudicke an. Für ihre Darbietungen zu flotter Musik oder auf eigenen Instrumenten be­kamen die Kinder - genau wie eine Voltigiergruppe - sehr viel Beifall. Am Abend zum Tanz sorgte dann das Tanz­duo "Amura" und die "Line Dancers" für Stimmung. Zwi­schen nachmittäglichen Auf­tritt der Kinder und abendli­chen Vergnügen ging es noch in die Kirche zur Chormusik mit Orgelbegleitung. "Ein schönes Fest, das wiederum von den vielfältigsten Aktivi­täten in unserer Gemeinde zeugt", bekannte Peter Witt­stock in seinen Grußworten. Der Bürgermeister der Ge­meinde Milower Land war auch nicht mit leeren Händen gekommen. Zum Zollchower Dorffest brachte er den "Galmer Kranzstecher" mit. Ein Schnaps, der zukünftig auch zur Tourismusankurbelung beitragen soll.
Vom Festplatz zog es viele Dorffestbesucher ins Zollcho­wer Traditionsstübchen auf ei­nem Hof gegenüber der Kir­che. Hier gab es an dem sehr sonnigen Tag nicht nur ange­nehmen Schatten, sondern vor allem alte Kücheneinrich­tungen und andere Utensilien vergangenen Zeit zu bewun­dern - in einem liebevoll einge­richteten ehemaligen Stall. Dazu gehört auch ein 100-jäh­riger Backofen. Genau so alt könnte eine alte "Anker" sein - eine Nähmaschine - an Ortrud Duffing saß und die Besucher mit Zwirn und sauber Naht empfing.

Quelle: Märkische Allgemeine, Westhavelländer; 30.05.2005


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Broschüre in Arbeit

Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. fördert die Herstellung einer 2. Broschüre über die Situation zum Kriegsende in der Region



NEU April 2010

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