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Mekka für Kinder, Kunst- & Naturliebhaber Bahnitz (mko). Der Geruch von frischgebackenem Brot und Kuchen zog durch die Bahnitzer Dorfstraße. Neben der Kita hatte Bäckermeister Mirko Schulze seinen Stand aufgebaut und bot den zahlreichen Gästen, die am Sonntag zum "Tag des offenen Ateliers" kamen, frische Leckereien an. Die offenen Ateliers waren in diesem Jahr in das Bahnitzer Dorf- und Kinderfest eingebunden, so dass viel Publikum in den Ortsteil der Gemeinde Milower Land kam. Da die Dorfstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt war, konnten die Schaulustigen auf der Straße durch den Ort schlendern, ohne auf den Verkehr zu achten. Am Anfang der Flaniermeile hatten der Havellandkiosk und der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. ihr Zelt aufgeschlagen. Dort stellte Bürgermeister Peter Wittstock gemeinsam mit Vereinsmitgliedern die ersten Andenken aus dem Milower Land vor. Ein Renner an diesem Tag war das "Bahnitzer Nixenblut", ein fruchtiger Kirschlikör, von dem fast 200 Fläschchen verkauft wurden. Reißenden Absatz fanden auch die beiden Postkarten aus Bahnitz und Kalender in verschiedenen Ausführungen. Die Zielstellung sieht vor, in den kommenden vier Monaten zumindest von jedem Ortsteil eine Postkarte anbieten zu können. Petra Dombrowski, Ortsteilbürgermeisterin, zeigte sich sehr zufrieden.Es hat großen Spaß gemacht bei dieser tollen Atmosphäre. Unsere Gäste zeigten sich sehr interessiert. Wir hatten für jeden etwas im Programm. Kinder, Kunst- und Naturliebhaber kamen auf ihre Kosten", so die Ortsteilbürgermeisterin, die vor ihrem Haus Bastelarbeiten aus den Rathenower Werkstätten anpries. Mit einem Konzert der Premnitzer Gruppe "Spell of Jazz" endete am frühen Sonntagabend das diesjährige Dorffest, das bereits am Sonnabend mit dem Aufstellen des Maibaumes und einem Lampionumzug für die jüngsten Bahnitzer begonnen hatte. Quelle: PreußenSpiegel; 08.05.2005
Alle wollten Bahnitz erleben Einwohner, Künstler und Vereine feierten gemeinsames Dorffest NORBERT STEIN BAHNITZ Einfach alles picobello. Melodie Ebner Joerges kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. Sie ist begeistert von der großen Besucherresonanz. "Berliner, Hamburger und natürlich viele Havelländer waren hier", erzählt sie am Sonntagnachmittag und begrüßt schon die nächsten Gäste in ihrem neuen Atelier auf dem Bahnitzer Kunsthof. "Schauen sie nur, dieser herrliche Blick auf den Garten. Das ist Inspiration durch die Natur", schwärmt die Malerin weiter und führt ihre Gäste zur Staffelei, die vor einem großen Fenster steht. Den Kunsthof hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Bernward Joerges aufgebaut. Auch in der ehemaligen Bahnitzer Gastwirtschaft war richtig 'was los in den Ausstellungsräumen und im Café. Alle Zimmer für Übernachtungen waren ausgebucht. Aber nicht nur im Kunsthof herrschte Andrang. Entlang der Dorfstraße hatten zwölf Ateliers geöffnet. 24 Künstler beteiligten sich mit Ausstellungen am Tag des offenen Ateliers. In lockerer Atmosphäre plauderten sie mit ihren Besuchern über Kunst, Inspirationen und "ihr" Bahnitz. Der Sonntag machte eins deutlich. Bahnitz hat sich in den letzten Jahren zu einer Künstlerkolonie im Havelland entwickelt. Aber noch eines imponierte die meisten Besucher an dem herrlichen Frühlingstag. Die Bahnitzer hatten es in eindrucksvoller Weise geschafft, den Tag des offenen Ateliers mit einem Dorffest zu verbinden. Stände von Gewerbetreibenden aus dem Milower Land; Bastel- und Malstraße des Kita-Fördervereins; Slalomstrecke der Feuerwehr; Kutschfahrten und vieles mehr verwandelten die Dorfstraße regelrecht in einen Boulevard, den die Besucher entlang schlenderten und dabei das künstlerische Flair genossen. Freiluftcafé und Tretbootfahrten auf der Havel rundeten das künstlerische Dorffest ab.
 | v.l. H.-J.Wodtke, M.Bleis, R.-P.Bley, P.Wittstock, K.Kopitzke, D.Meyer Foto: IBE Wodtke | "Viele Helfer haben zum Gelingen beigetragen", sagte Ortsbürgermeisterin Petra Dombrowski. Auch Peter Wittstock war sichtlich beeindruckt und sagte, dass man mit solchen Festen Touristen gewinnen könne. Der Bürgermeister der Großgemeinde Milower Land präsentierte am Sonntag gemeinsam mit Detlef Meyer, Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins Milower Land, und Hans-Jürgen Wodtke, Koordinator des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land, den Kalender "Milower Land 2006", acht Postkarten mit verschiedenen Ortsmotiven und das "Bahnitzer Nixenblut", einen Kräuterlikör zum Löschen eines besonderen Brandes. Mit der "Knoblauchperle", einem 40prozentigen "Bretterknaller", soll das "Nixenblut" bald einen Partner bekommen, kündigte Wittstock an. Zudem sollen innerhalb der nächsten vier Monate Postkarten aus allen Orten der Gemeinde erscheinen und so das Souvenirangebot aus dem Milower Land vorerst komplettieren.Quelle: Märkische Allgemeine, Westhavelländer; 03.05.2005 zurück |
Broschüre in Arbeit
Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. fördert die Herstellung einer 2. Broschüre über die Situation zum Kriegsende in der Region

NEU April 2010 |