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Berufemarkt in der Aula  | "Cheforganisator" des Berufemarktes, Wilfried Meier von der IHK (1.), und der PDS-Landtagsabgeordnete Christian Görke (r.) informierten sich bei Ausstellern über deren berufliche Angebote. Foto: Autor |
Rathenow (alf). Mit einer derartigen Resonanz hatte Wilfried Meier, Leiter des RegionalCenters Brandenburg der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK), nicht gerechnet: Bereits vor der offiziellen Eröffnung strömten am Sonnabend wissbegierige Mädchen und Jungen verschiedener Klassenstufen, teils in Begleitung der Eltern oder der Freunde, in den "Berufemarkt" in der Aula der Gesamtschule "Am Weinberg". Über2O Unternehmen waren gekommen, um mehr als 60 Berufsbilder vorzustellen. Meier riet den Besuchern, von den hier gebotenen Chancen ausgiebig Gebrauch zu machen. "Ich wünsche, dass recht viele Schülerinnen und Schüler kommen, um sich so auf ihre Berufsausbildung vorzubereiten", so der Organisator des Berufemarktes. Die Jungen interessierten sich traditionell für handwerkliche Berufe, während sich die Mädchen mehr für Ausbildungsangebote im Büro begeistern konnten. Oftmals hatten die Schülerinnen und Schüler ganz konkrete Vorstellungen und Fragen, mit denen sie die Aussteller konfrontierten. Jenen, die sich noch keine Gedanken um ihre Berufsausbildung gemacht hatten, konnten Vertreter der IHK und der Agentur für Arbeit mit Broschüren und Informationen erste Hinweise geben. Auch für die Aussteller hat sich dieser "Einsatz" gelohnt, konnten sie doch einem sehr interessierten Publikum die von ihnen angebotenen Ausbildungsberufe präsentieren. Es ist zu hoffen, dass es auch im kommenden Jahr wieder einen "Berufemarkt" in Rathenow gibt. Quelle: BRAWO, 20.04.2005 |
| "Berufemarkt" mit enormer Resonanz Rathenow (mko) Schon vor dem offiziellen Start um 10 Uhr bevölkerten am Samstag zahlreiche Mädchen und Jungen verschiedener Klassenstufen die Informationsstände von über 20 Unternehmen, die sich auf dem "Berufemarkt" in der Aula der Gesamtschule "Am Weinberg" präsentierten und mehr als 60 Berufsbilder vorstellten. Wilfried Meier, Leiter des Regional Centers Brandenburg der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK), ermunterte die Besucher, sich ausgiebig zu informieren. "Ich wünsche, dass recht viele Schülerinnen und Schüler kommen, um die Chance zu nutzen und sich so auf ihre Berufsausbildung vorzubereiten. Wir haben vorrangig an die Klassenstufen neun, zehn und zwölf gedacht, aber auch jeder andere Interessent ist uns natürlich herzlich willkommen", so Meier in seinen Begrüßungsworten. Dicht gedrängt standen die Besucher an den Ständen. Viele Eltern hatten sich gemeinsam mit ihren Sprösslingen auf den Weg gemacht, denn die richtige Berufsausbildung der Kinder ist in den meisten Familien noch immer ein wichtiges Thema. Traditionell zog es die Jungs zu den handwerklichen Berufen, wo die Verantwortlichen des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums der Bauwirtschaft in Friesack (ÜAZ) über 15 Berufe vorstellten. Die Mädchen interessierten sich mehr für Ausbildungsangebote im Büro. In diesem Bereich standen zum Beispiel Auszubildende der Rathenower Stadtverwaltung oder des Landkreises Havelland Rede und Antwort. Den Ausstellern wurde so manches "Loch" in den Bauch gefragt, denn die Schülerinnen und Schüler hatten teilweise ganz konkrete Vorstellungen. Doch auch für die, die noch gar nicht wussten, welchen Beruf sie einmal ergreifen wollen, hatten Mitarbeiter der IHK und der Agentur zahlreiche Broschüren und Infomaterialien parat. Bis fast vor Schluss riss der Besucherstrom nicht ab. Erstmalig hatte sich das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Wirtschaftsnetzwerk Milower-Land mit mehreren Ständen beteiligt. Hier stellten unter anderem Bäcker- und Konditormeister Ingo Möhring und eine Auszubildende den Beruf der Konditorin vor und zeigten den Besuchern, wie aus einem Klumpen Marzipanmasse filigrane Blüten für Tortendekorationen hergestellt werden. Neben anderen traditionellen Handwerksberufen, die die Unternehmen aus der Region im "Gepäck" hatten, konnte man sich aber auch zum Beispiel bei Rechtsanwalt Detlef Meyer über den Beruf des Rechtsanwaltes informieren oder sich bei Studenten der Wirtschaftsinformatik nach der Fachspezifik dieser Studienrichtung erkundigen. Die Aussteller rechnen wegen der enorm guten Resonanz ganz fest damit, dass es auch im kommenden Jahr wieder einen "Berufemarkt" geben wird. Quelle: PreußenSpiegel, 20.04.2005
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| Was soll ich werden? 5. Berufemarkt der Industrie- und Handelskammer in der Weinbergschule  | Junge Gäste informieren sich an den Ständen der Unternehmen über die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten. Foto: HaJüWo |
RATHENOW Vielleicht in Richtung Elektronik? So richtig wissen Marcus und Robert aus Rathenow noch nicht, welchen Beruf sie einmal lernen möchten. Deshalb waren die beiden 16-jährigen Jungen am Samstag auch in die Aula der Weinbergschule gekommen um sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. "Eine prima Sache", fanden die beiden Jungen nach ihrem ersten Rundgang. 20 Unternehmen stellten am Samstag in der Zeit von 10 bis 13 Uhr rund 70 Ausbildungsberufe vor. Dazu gab es jede Menge Informationen zu Aufstiegs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Organisiert wurde der 5. Rathenower Berufemarkt von der Industrie- und Handelskammer Potsdam. Gemeinsam mit dem PDS-Landtagsabgeordneten Christian Görke eröffnete Winfried Meier von der IHK den Informationstag rund um Ausbildungsmöglichkeiten. Meier verwies auf die breit gefächerte Palette von Ausbildungsberufen, die in der Aula präsentiert wurden. Erfreut war er darüber, dass zum Beispiel die Telekom und das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen mit Niederlassung in Brandenburg sich erstmals an dem Berufemarkt beteiligten. An einem Gemeinschaftsstand präsentierten sich Ausbildungsbetriebe aus der Gemeinde Milower Land. Hans- Jürgen Wodtke, Koordinator des Firmennetzwerkes "Wir- Net" verwies darauf, dass man damit eine neue Qualität im Zusammenwirken von Unternehmen erreichte. Im Rahmen von "Wir-Net" war auch Zaunbau-Fischer aus dem Milower Land präsent. Ein Unternehmen, das im kommenden Jahr erstmalig Ausbildungsplätze anbietet. "Wir müssen den Jugendlichen eine Chance in unserer Region geben", meint? Kathrin Fischer zu dem Entschluss. Damit lag sie auf der gleichen Längenwelle mit Christian Görke. Nachdruck lieh unterstrich er, dass da; Duale System die besten Ausbildungsmöglichkeiten bietet Aber dennoch stelle das Land Brandenburg jährlich 60 Millionen Euro bereit für überbetriebliche Ausbildungsmöglichkeiten. Zu den traditionellen Ausstellern auf dem Berufemarkt gehörten unter anderem IKW: ÜAZ Brandenburg/Havel- Friesack, Edis, Polizei, Volksbank sowie die Kreis- und Stadtverwaltung. Mit einen eigener Stand vertreten war auch die Kreishandwerkerschaft Westhavelland. Kreishandwerksmeister Olaf Lienig unterstrich die traditionelle Rolle des Handwerks für die Gesellenausbildung. Von der guten Resonanz, die der Berufemarki bei Jugendlichen und Eltern fand, war er genau wie Kreisschulrätin Hildebrandt und viele Aussteller angetan. So waren auch die Parkplätze knapp. Deshalb war Lienig weniger davon angetan, dass die Stadtverwaltung die Möglichkeit fleißig nutzte, Knöllchen für nicht ganz korrekt abgestellte Autos zu verteilen. So war aber wenigstens eine Politesse der Stadt im Umfeld präsent. Zuvor hatte nämlich Winfried Meier vergeblich nach einem Vertreter der Stadtverwaltung Ausschau gehalten, der mit ihm den Berufemarkt eröffnen konnte. ns Quelle: MAZ, Westhavelländer 18.04.2005 |
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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
 Ein Beitrag von Joachim Wilisch Redaktionsleiter Westhavelländer hier mehr Infos |