Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
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Wirtschaftsförderverein 
Milower Land e.V.

Ein neuer Motor für die Region springt an
Unternehmerschaft im Milower Land auf dem Wege zur Identitätsfindung

Koordinator der nahezu 200 Unternehmen in der Großgemeinde ist Hans-Jürgen Wodtke vom IBE Ingenieurbüro. Die Stadtwerke Zeitung sprach mit ihm über die Aufgaben des Netzwerkes.

SWZ: Was sind die Ziele des Netzwerkes?
Kurz und knapp: Wir wollen eine Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes und damit eine Förderung der Attraktivität der Region erreichen. Damit wollen wir auch zur spürbaren Verbesserung der Lebensqualität im Milower Land beitragen.
SWZ: Wer steckt hinter diesem Netzwerk?
Einer der entscheidenden Macher ist der Bürgermeister der Großgemeinde Milower Land, Peter
Wittstock. Als Mann der Wirtschaft initiierte schon vor seiner Wahl zum Bürgermeister einen Unternehmerstammtisch. Während die erste Zusammenkunft noch sehr vom Frust der Unternehmer gegenüber den Politikern geprägt war, verstand es Peter Wittstock schnell, diesen Graben zu verflachen. So wurde die Kundenfreundlichkeit und der Service in seiner Verwaltung erheblich verbessert. Das schaffte Vertrauen bei den Unternehmern. Mittlerweile gab es den 8. Unternehmerstammtisch und die Teilnehmerzahlen von bis zu 50 Personen sprengen bereits den Rahmen für eine effektive Arbeit.
SWZ: Wie sollen die neuen Ansprüche umgesetzt werden?
Die Mitarbeiter und Entscheidungsträger aus den regionalen Unternehmen sollen in einer breiten, unternehmensübergreifenden Qualifizierungsstrategie für die Lösung der neuen ökonomischen und marktstrategischen Anforderungen vorbereitet werden. Anspruch ist, eine gezielte, bedarfsorientierte Weiterentwicklung und Verknüpfung von Tourismus, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Bildung und Soziales in der Region zu erreichen. Damit werden die Aktivitäten des Netzwerkes wesentlichen Einfluss auf die erfolgreiche weitere Entwicklung in der Region nehmen.
Gespanntes Interesse auf der Gründungsveranstaltung am 3. Februar im Gutshof Milow.
Foto: R.S.Grell
SWZ: Was waren die ersten Aufgaben?
Um eine effiziente Arbeit zu gewährleisten, haben wir folgende Arbeitsgruppen gebildet:

  • Wirtschaft aktiv
  • Bildung und Wirtschaft
  • Tourismus und Kultur
  • Soziales und Wirtschaft
  • Öffentlichkeitsarbeit

Um einen schnellen Informationsfluss auch in der Öffentlichkeit zu
erreichen, sind wir seit dem 26. Januar 2005 online unter www.wirnet-ml.de. Daneben gibt es auch eine Telefonhotline (03385 54540) für Marketing, Kundenmanagement, IKT und eService.
SWZ: Auch der Tourismus soll entwickeln werden.
Zur besseren, touristischen Vermarktung der Großgemeinde Milower Land sollen in der Zukunft verstärkt auch Souvenirs angeboten werden, die einen direkten Bezug zur Region Milower Land beinhalten. Dafür haben wir einen Innovationspreis ausgeschrieben, der im März vergeben wird.
SWZ: Beschränkt sich das Netzwerk auf die Großgemeinde?
Natürlich nicht. Wir haben schon von etlichen Unternehmen aus dem angrenzenden Wirtschaftsraum Kooperationsangebote erhalten. So auch von den Stadtwerken Premnitz, die unter anderem Workshops zum Einsatz alternativer Kraftstoffe anbieten wird.
Ein erster, erfolgsversprechender Schritt ist getan. Nun liegt es auch an den Unternehmern, die vielen Ideen und Vorhaben gemeinsam mit Leben zu erfüllen.
Quelle: Stadtwerke Zeitung Premnitz, März 2005


Stärkung der Unternehmen zum Wohle der Region

v.l. Marko Zeeb (Havelland-Kiosk), Dietmar Bessert (Bessert GmbH), Kathrin Fischer (T. Zaun- und Landschaftsbau GmbH), Uwe Majonek (Bürger- und Wirtschaftsnetz-Verein Rathenow) Fotos: Autor

Milower Land (alf). Das Lexikon bezeichnet eine "Schaltung aus elektrischen Bauelementen, Energiequellen und Verbindungsleitungen mit Anschlussklemmen als Netzwerk. In der Informationstechnik und der Elektronik spielt die Signalübertragung zwischen den Ein- und Ausgangsklemmen von Netzwerken eine dominierende Rolle..." Diese grundlegende Erklärung dürfte auch in weiten Teilen auf den Zusammenschluss von Unternehmen im Milower Land zutreffen, der in der vergangenen Woche unter dem Namen "Wirtschaftsnetzwerk Milower Land" (WirNet-ml) gegründet wurde.
Für die Signalübertragung verantwortlich waren im wahrsten Sinne des Wortes Peter Wittstock, Bürgermeister der Großgemeinde, und- Hans-Jürgen Wodtke, Chef des Ingenieurbüros IBE Wodtke aus dem Rathenower Ortsteil Bohne. Wittstock hat den Unternehmerstammtisch initiiert, an dem auf Initiative von Wodtke schließlich die Idee des Netzwerkes geboren wurde. Die ausgesandten Signale wurden von weiten Teilen der Unternehmerschaft "aufgefangen" und positiv beantwortet. So haben sich über ein Dutzend Firmen unterschiedlichster Ausrichtung in einer ersten Phase zusammengeschlossen.
Renate Keller von der Brandenburger Landesagentur für Struktur und Arbeit informierte umfassend über die Förderrichtlinien des Landes Brandenburg zur Netzwerkbildung. Über Erfahrungen aus dem "Bildungsnetzwerk Nordwestliches Brandenburg" berichtete Jörg Schubert von der edv plan GmbH aus Neuruppin. "Wichtig für das Funktionieren des Netzwerkes ist die ständige Kommunikation zwischen den Netzwerk-Mitgliedern. Und wir haben von Anfang an darauf gedrängt, dass die Unternehmen mit Eigenkapital beteiligt sind. Sie sind dann mehr bestrebt, sich einzubringen", so Schubert. Wodtke betonte, dass das Netzwerk Milower Land bestrebt ist, alle Unternehmen "mitzunehmen". "Die Aufgabe hier ist sehr komplex. So war es recht schwierig, dem Fördermittelgeber klar zu machen, was das Milchgut, der Bäcker und der Stahlbauer miteinander zu tun haben, um sie in einem Netzwerk zu vereinen", so Wodtke, der als Netzwerkkoordinator tätig ist.
Dietmar Bessert von der Bessert GmbH informierte über die praktische Umsetzung des WirNet aus der Sicht der regionalen Unternehmen. Bessert sieht Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Lehrausbildung, Strategieentwicklung und Darstellung der Unternehmen. Auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft ging Katrin Fischer von der Fischer Zaun-und Landschaftsbau GmbH ein. Aktivitäten zur Erhöhung des Be-kanntheitsgrades der Region stellten Marko Zeeb und Milows Ortsbürgermeister Winfrid Ganzer vor. Uwe Majonek vom Bürger- und Wirtschaftsnetzverein teilte mit, dass in Kürze ein weiteres Multimedia-Zentrum in Großwudicke eröffnet wird. Für Peter Wittstock ist der Tourismus ein Wirtschaftszweig im Milower Land, der recht gut beeinflussbar ist. Dieses Potential gelte es zu nutzen und auszubauen, so Wittstock.
Als Ziel des WirNet charakterisierte Wodtke "die Stärkung der regionalen Unternehmen durch unternehmensübergreifende Maßnahmen zum Wohle der Region." Die Arbeit wird auf mehrere Gruppen aufgeteilt, die von der Netzwerkorganisation geleitet werden. Das Internetportal www.wirnet-ml.de dient dem Wirtschaftsnetzwerk in Zukunft als Kommunikationsplattform nach außen, wo sich Interessierte über die Arbeit und die Ergebnisse informieren können.
Quelle: brawo-lokal, 09.02.2005


Unternehmen gehen in die Offensive
Wirtschaftsnetzwerk Milower Land soll gesamte Branche stärken und Optimismus schüren

Hans-Jürgen Wodtke erläutert bei der Auftaktveranstaltung, wie das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land funktioniert.
FOTO: RIETSCHEL

MILOWER LAND Industrielle, Einzelhändler, Gastronomen, Vertreter der Touristik- und Kulturbranche sowie die Kommunalverwaltung in der Gemeinde Milower Land haben jetzt das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land gegründet. Im Zentrum für Wassertourismus freute sich Bürgermeister Peter Wittstock (parteilos) am vergangenen Donnerstag über viele Gäste, die zum "Kick-Off" - zu Deutsch "Anstoß" - gekommen waren.
Das Wirtschaftsnetzwerk hat ehrgeizige Ziele entwickelt, die bis Ende des Jahres zügig angesteuert werden. Wichtigstes Ziel bei dem Projekt ist, die Unternehmen am Markt zu stärken. Dazu sollen sie verstärkt zusammen arbeiten.
Das bedeutet: wo immer es möglich ist, Bietergemeinschaften gründen oder sich gegenseitig Kunden vermitteln, um Aufträge in der Gemeinde zu halten. Material in großen Mengen gemeinsam bestellen, um günstigere Preise zu erzielen. Die Zusammenarbeit mit Schulen (Praktikumsstellen) verbessern. Unternehmen sollen gemeinsam Seminare anbieten, um ihre Mitarbeiter zu schulen.
Doch es soll nicht bei der Zusammenarbeit von Gewerbetreibenden bleiben. Das Wirtschaftsnetzwerk, so Bürgermeister Wittstock und Jürgen Wodtke (sein Büro hat die Projektkoordination übernommen), soll wesentlich weiter ausstrahlen. Winfried Ganzer, Ortsteilbürgermeister in Milow, stellte seine Idee vor, ein Branchenbuch für die Gemeinde Milower Land herauszugeben. Gastronomen und Tourismusverband sollen für die Großgemeinde und einzelne Ortsteile Angebote austüfteln, die geeignet sind Gäste in die Region zu holen. "Wir haben in jedem Ortsteil für Touristen und Kulturinteressierte etwas zu bieten", sagte Wittstock. Bis zum Ende des Jahres sollen im Büro des Tourismusverbandes Ansichtskarten aus allen Ortsteilen der Großgemeinde zum Verkauf angeboten werden. Die Landesgartenschau 2006 in Rathenow sei ebenfalls ein Anknüpfungspunkt. "Wenn diese Veranstaltung in der Region stattfindet, dann müssen wir versuchen, zu profitieren", sagte Wittstock.
Die Idee zu dem Netzwerk entstand am Unternehmerstammtisch der Gemeinde Milower Land, den es auf Initiative von Peter Wittstock seit etwa eineinhalb Jahren gibt.
Um das Projekt zügig voranzutreiben, haben sich die Unternehmer einen Stundenplan gegeben, auf dem genau festgelegt ist, wie sie in den nächsten Monaten weiter arbeiten wollen. So planen die Unternehmen und Gewerbetreibenden aus Milower Land einen Stand bei der Handwerks- und Gewerbemesse in Paaren/ Glien, eine große Tagung zur Wirtschafts- und Standortentwicklung ist für Mitte des Jahres vorgesehen, bis zum Herbst wird es im Internet eine virtuelle Wirtschaftsplattform Milower Land geben.
In den nächsten Wochen treiben mehrere Arbeitsgruppen die Themen voran. Die Teilnehmer des "Kickoff"-Treffens äußerten sich am Ende der Tagung zufrieden. "Der Anfang ist gemacht", sagte Peter Wittstock. "Aber wir müssen jetzt intensiv weiter arbeiten, damit das Netzwerk ein Erfolg wird."
Die Ideen stoßen auch in den Nachbarkommunen auf Interesse. Gerd Jendretzky, Direktor des Amtes Rhinow, verfolgte die Tagung am Donnerstag ebenso aufmerksam wie Kommunalpolitiker aus Rathenow.
Quelle: MAZ-Westhavelländer 5./6. Februar 2005


"WirNet-ml" ist angelaufen
Unternehmer im Milower Land bilden Wirtschaftsnetzwerk

Kompetente Referenten stellten auf der KickOff-Veranstaltung das "Wirtschaftsnetzwerk Milower Land" vor.
Fotos: Autor

Milow (mko). Die Parkplätze rund um das Milower Gemeinzentrum waren fast ausgebucht. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft waren der Einladung von Peter Wittstock, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, und Hans-Jürgen Wodtke, Chef des gleichnamigen Ingenieurbüros aus Rathenow, zur Kickoff-Veranstaltung des "Wirtschaftsnetz-Werkes Milower Land" (WirNet-ml) gefolgt. Wodtke ging zu Beginn gleich ausführlich auf die Namenswahl ein. "WirNet-ml, steht natürlich in erster Linie für das "Wirtschaftsnetzwerk" im Milower Land wobei wir nicht ausschließen, dass sich diesem auch Unternehmen aus korrespondierenden Wirtschaftsräumen anschließen können. Im Focus steht dabei auch die Stärkung des Wir-Gefühls. Zudem soll eine Marke, Milower Land, die Region popularisieren", so der Koordinator des Netzwerkes. Ziele des Netzwerkes sied die Stärkung der regionalen Unternehmen durch unternehmensübergreifende Maßnahmen und damit Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes sowie die Stärkung der regionalen Unternehmen zum Wohle der Region und damit Förderung der Attraktivität der Region selbst. Renate Keller von der Rathenower Beratungsstelle der LASA Brandenburg GmbH stellte die beiden Förderrichtlinien des Landes Brandenburg, die bis Dezember 2004 gültige und die erst im Entwurf ab 2005 vorliegende, ausführlich vor und machte auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufmerksam. Über Erfahrungen aus dem "Bildungsnetzwerk Nordwestliches Brandenburg" berichtete Jörg Schubert von der "edv plan GmbH" aus Neuruppin. "Die Resonanz zu Beginn einer Netzwerkbildung ist immer sehr groß. Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass mit der Zeit das Interesse nachlässt und das Netzwerk mehr und mehr verflacht. Ich hoffe, dass Ihr Netzwerk dieses Problem nicht bekommt", so Schubert.Das "WirNet" bemüht sich um die Zusammenarbeit von Unternehmen aus dem Milower Land mit Verwaltungen, gesellschaftlichen und öffentlichen Trägern, Tourismus- und Kulturanbietern. Dazu sollen neben der Netzwerkorganisation (Unternehmerstammtisch, IBE Wodtke, öffentliche Verwaltung) verschiedene Arbeitsgruppen (Wirtschaft aktiv, Bildung und Wirtschaft, Tourismus und Kultur, Soziales und Wirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit) gebildet werden. Die Ergebnisse werden u.a. im Internet unter www.wirnet-ml.de veröffentlicht.
Quelle: Preußenspiegel 6. Februar 2005


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Broschüre in Arbeit

Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. fördert die Herstellung einer 2. Broschüre über die Situation zum Kriegsende in der Region



NEU April 2010

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