Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
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Wirtschaftsförderverein 
Milower Land e.V.

Aus der Initiative "Wirtschaftsnetzwerk Milower Land" berichtet:
..... die Dezember- Ausgabe 2004 ? für alle Unternehmen des Milower Landes

In eigener Sache
  • Das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land hat seine Arbeit aufgenommen
  • I. Unternehmerball im Milower Land
Aus dem regionalen Wirtschaftsleben
  • Zum Teil erschreckende unternehmensrelevante Daten präsentiert
  • IBE Wodtke erhält Innovationspreis 2004 für "Havelland-Kiosk"

Grußwort des Bürgermeisters
Verehrte Unternehmer!
In Zeiten des allgemeinen Jammerns ist es genau richtig, umgekehrt zu agieren. Gern treffe ich die Feststellung, dass unsere Firmen im Milower Land in Kooperation mit IBE Wodtke, der LASA und gemeinsam mit der Verwaltung neue Wege der Bildung von ökonomischen Beziehungsnetzen beschreiten. Selbst wenn diese Erkenntnis noch nicht bei allen, am Unternehmer-Stammtisch Beteiligten, in Fleisch und Blut übergegangen ist, lassen sich erste Erfolge messen und Synergieeffekte ablesen. Ich finde es hervorragend, dass wir mit dem Netzwerk Neuland beschreiten und dass wir damit in unserer Region eine Pionierrolle übernehmen. Und dies, obwohl nicht alle Teilnehmer hundertprozentig sicher sind, dass Nutzen für sie dabei herausspringt.
Aber haben wir noch zahlreiche Chancen und andere Alternativen? Wohl kaum. Ich wünsche uns deshalb gemeinsam die notwendige Kreativität, Beharrlichkeit und Konsequenz um das Wirtschaftsnetzwerk mit Leben zu erfüllen. Schließlich wollen wir gemeinsam am Erfolg partizipieren.
Und ich füge den Satz hinzu: "Wenn es den Firmen gut geht, dann geht es auch der Kommune gut".

In eigener Sache
Das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land hat seine Arbeit aufgenommen

Sicherlich werden einige von Ihnen, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer des Milower Lands, darauf warten, dass das seit langem angekündigte Wirtschaftsnetzwerk Milower Land endlich offiziell seine Arbeit aufnimmt. Seit Anfang Dezember ist es jetzt endlich soweit. Zum Auf- und Ausbau des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land (WirNet Milower Land) stellt das MASGF des Landes Brandenburg, vertreten durch die LASA Brandenburg GmbH sowie die EU, aus dem europäischen Sozialfond im nächsten Jahr finanzielle Mittel bereit. Mit diesen Mitteln kann unter anderem die Koordination des Projektes bezahlt werden.
Die Idee eines Wirtschaftsnetzwerkes und damit die Idee einer engen, unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in den Bereichen der berufsbegleitenden Qualifizierung, der Arbeitsorganisation, der gemeinsamen Vermarktung von Produkten und Leistungen und in weiteren, unternehmensrelevanten Bereichen entstand im Ergebnis der Treffen der regionalen Unternehmer im Unternehmerstammtisch des Milower Landes.
Elf Unternehmen des Milower Landes ergriffen Mitte des Jahres die Initiative zur Gründung des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land und beantragten dafür finanzielle Unterstützung bei der LASA Brandenburg GmbH. Mit dem jetzt von der LASA bestätigten Antrag steht der Umsetzung und dem weiteren Ausbau der Idee im Jahre 2005 nichts mehr im Wege.
Auf Wunsch der Initiatoren wurde das IBE Wodtke als Projektkoordinator benannt und inzwischen auch von der LASA Brandenburg GmbH beauftragt.
Die Initiative Wirtschaftsnetzwerk schließt nahtlos an die gute und erfolgreiche Arbeit des Unternehmerstammtisches im Milower Land an und soll diese herausragende Initiative aus der Region in der Zukunft unterstützen und noch wesentlich weiter ausbauen.
Für Ende Januar 2005 beabsichtigen die Partner des neu gegründeten "WirNet Milower Land" alle Interessierten über die Ziele und die geplanten Aktivitäten des Netzwerkes in einer öffentlichen Veranstaltung (KickOff-Veranstaltung) ausführlich zu informieren.

I. Unternehmerball im Milower Land

Am 19. November fand in der Milower Gaststätte "Rimini" der erste Unternehmerball der Unternehmerschaft des Milower Landes statt. Der Einladung von Bürgermeister Peter Wittstock waren mehr als 60 Personen aus der Unternehmerschaft und der Kommunalpolitik gefolgt. Für die Tanzmusik sorgte die Nitzahner Party-Band "Plectrum- Live" mit Gabriela und Bernd Poschitzki und Uwe Schröter.
Mehr siehe: www.plectrum-live.de
Ergänzend zum Tanzvergnügen sorgte Peter Wittstock mit seinem unerschöpflichen Ideenreichtum für zahlreiche Überraschungen und zu sätzliches Kurzweil für die anwesenden Gäste. Neben dem reichlichen Spaß für alle kam aber die, von den Organisatoren beabsichtigte, Kontaktpflege der Gäste untereinander auch nicht zu kurz. So kam es am Rande des Tanzvergnügens zu zahlreichen Gesprächen, in dem neue gemeinsame Aktivitäten diskutiert und vereinbart wurden.
In einer am Abend durchgeführten Versteigerung wurden finanzielle Mittel für die Kindergärten des Milower Landes akquiriert. Zahlreiche Gäste unterstützten diese Bemühungen noch zusätzlich durch Spenden. Im Ergebnis kamen mehr als 530,00 Euro zum Erhalt der Kindergärten im Milower Land zusammen.
Als die letzten Gäste weit nach zwei Uhr in der Nacht die Gaststätte verließen, lag ein sehr erlebnisreicher Abend hinter ihnen, an den sich die meisten noch nach Jahren gern erinnern werden.


Aus dem regionalen Wirtschaftsleben

Zum Teil erschreckende unternehmensrelevante Daten präsentiert
Auf einer am 08. Dezember 2004 im Büro des IBE Wodtke stattgefundenen Pressekonferenz, mit zahlreichen Gästen aus der regionalen Wirtschaft und Kommunalpolitik, präsentierte Renate Keller von der Geschäftsstelle Rathenow der LASA Brandenburg GmbH gemeinsam mit Hans-Jürgen Wodtke vom IBE Wodtke aktuelle Analyseergebnisse aus der Regionalen Wirtschaft.
Weitere Informationen hier!
Basis für die präsentierten Ergebnisse waren vorangegangene, umfangreiche Analysen in etwa 40 brandenburger klein- und mittelständischen Unternehmen (kmU), überwiegend im Westhavelland. Die Ergebnisse zeigen zum Teil erschreckende Defizite in den Unternehmen besonders beim Umgang mit unternehmensrelevanten Daten. Anderseits zeigen die Ergebnisse aber auch vielfältige Reservepotentiale im Bereich des Kunden- und Mitarbeitermanagements sowie des betrieblichen Marketings. Als immer noch sehr problematisch ist die Tatsache zu werten, dass in vielen Unternehmen die Unternehmensnachfolge in den nächsten 5 bis 7 Jahren ansteht und dabei in vielen Unternehmen die Nachfolge noch nicht geregelt ist bzw. wird. Wenn man bedenkt, dass eine sinnvolle Regelung der Unternehmensnachfolge mindestens 5 Jahre beansprucht, dann sind diese Ergebnisse besonders alarmierend!
Interessant sind auch die Analyseergebnisse zum Qualifizierungsbedarf in den betrachteten Unternehmen. Dabei spiegeln die Ergebnisse nur selten die wirklichen Wünsche der Mitarbeiter und Entscheidungsträger nach Qualifikation wieder, sondern die Ergebnisse basieren vielmehr auf den umfangreichen Unternehmensanalysen und zeigen erhebliche "Qualifizierungsmüdigkeit" in den Unternehmen.

IBE Wodtke erhält Innovationspreis 2004 für "Havelland-Kiosk"

Am 24. November 2004 fand in der FH Brandenburg die Preisverleihung des Innovationspreises 2004 für innovative Lösungen praxisnaher Probleme in Brandenburg statt. Ausgelobt wurde dieser Preis für junge Leute aus Unternehmen aus den Kreisen Potsdam- Mittelmark, Havelland und der Stadt Brandenburg/Havel für deren eingereichte Innovationen. Unser Büro beteiligte sich nach 2003 bereits das zweite Mal an der Auslobung. Nach dem wir 2003 mit unserer Entwicklung MIBS den 1. Platz belegen konnten, erreichte der von uns eingereichte "Havelland-Kiosk" unter weiteren 19 Bewerbungen den 3. Platz. Weitere Informationen hier!
Die Laudatio für den Havelland-Kiosk hielt Albrecht Ludloff vom Wirtschaftsamt des Landkreises Havelland. Er würdigte in seiner Ansprache das innovative Klima im IBE Wodtke und den Ideenreichtum seiner jungen Mitarbeiter. Weiter sagte er, dass die Region in der Zukunft große Hoffungen in den Havelland-Kiosk bei der erfolgreichen Vermarktungsunterstützung havelländischer Produkte setzt. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Havelland-Kiosk bei der aktiven Unterstützung der Landesgartenschau 2006 in Rathenow zu. Außerordentlich lobenswert fand er dabei die Idee, die regionale Geschichte des Havellandes als unterstützendes Vermarktungsinstrument zu verwenden und dabei gleichzeitig ein dynamisches, regionales Geschichtsbuch zu schaffen, an dem alle Interessierten mitschreiben können. Er zeigte sich weiterhin davon überzeugt, dass der Havelland-Kiosk in der Zukunft das Havelland mit Hilfe des Internets erfolgreich über die Region hinaus präsentieren und popularisieren wird.
Weitere Infos: www.havelland-kiosk.de

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Broschüre in Arbeit

Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. fördert die Herstellung einer 2. Broschüre über die Situation zum Kriegsende in der Region



NEU April 2010

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