Wirtschaftsnetzwerk Milower Land
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Wirtschaftsförderverein 
Milower Land e.V.


Peter Wittstock
Vereinsmitglied

 

Bürgermeister der Gemeinde Milower Land

Beruf: Staatswissenschaftler
Alter: 53 Jahre
Familienstand: verheiratet
Kinder: zwei


Was denken Sie, wenn Sie sich morgens im Spiegel betrachten?
Lieber Freund: Wasser. Kamm, Rasierapparat und Zahnbürste können Dir jetzt zu einem menschlicheren Antlitz verhelfen.

Wer oder was wären Sie gern, wenn Sie nicht Sie wären?
Mein Vater, Willy Wittstock, vor allem wegen seines unermüdlichen Erfindungsgeistes und des trockenen Humors.

Was ist ihre größte Tugend?
Kreativität, gepaart mit Ehrgeiz und Optimismus.

Und Ihre größte Schwache?
Ungeduld.

Was können  Sie  überhaupt nicht?
Bügeln.

Was ist Ihre größte Leidenschaft?
Die knappe Freizeit nutze ich. für Familienunternehmungen. doch ich gehe auch vielfältigen Hobbys nach: angeln. Postkarten sammeln, der Billardsport in Rhinow, Engagement für den Möthlitzer Faschingsclub, Sport im Fit Point Premnitz oder die Gartenarbeit.

Was würden Sie gern erfnden?
Ein Verfahren, das Blindheit Taubheit, Krebs, Aids, MS, Querschnittslähmungen und andere schwere Krankheiten heilt sowie ein Mittel gegen Dummheit,, Verlogenheit und Aggression.

Worüber ärgern Sie sich gerade?
Momentan schaffe ich nur einen Teil dessen, was ich mir vornehme. Beruflich wie privat.

 Was freut Sie besonders?
Es geht im Milower Land, - bei aller notwendigen Kritik, die ich ja selbst fordere-, auf vielen Gebieten voran. Ich spüre in meinem gesamten Umfeld die ehrliche Bereitschaft zu Mitarbeit und Mitdenken. Das spornt an.

Mit welchem Tier würden Sie den   Menschen   vergleichen, den Sie am wenigsten leiden können?                                
Mit einer Zecke.

Wo Hegt das Land, das Sie mit der Seele suchen?
Ganz klar hier, weil ich sowohl Land als auch Leute mag und schätze. Hier bin ich tief verwurzelt. Das bedeutet jedoch nicht, dass mich Länder (Reiseziele) wie Kanada, Neuseeland oder die Seychellen nicht wenigstens zeitweise außerordentlich reizen würden.

Wen oder was bewundern Sie am meisten?
„Arzte ohne Grenzen" und diejenigen Menschen denen das Schicksal Anderer genau so am Herzen liegt wie das eigene.

Was verabscheuen Sie?
Personen, die dank ihrer politischen   Position  oder mittels Geld   rücksichtslos ihr   Ego durchsetzen und dabei über Leichen sehen.

Sind Sie musikalisch?
Doch, Musik höre ich gern von Rock bis Klassik. Tanzen gehen, auch Konzerte besuchen. wie Peter Maffay, Rolling Stones. Phil Collins ist ein Faible von mir (und meiner Frau)

Was ist  Ihr Lieblingslied?
„Smoke on the water"  von Deep Purple."

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Schluss mit lustig" von Peter Hahne. Eine aktuelle Analyse der Gesellschaft. Dem Autor und praktizierenden Katholiken Hahne gratuliere ich zum gelungenen Werk (9,95 Euro).

Was würden Sie tun, wenn alle Theater, Konzerthallen, Bibliotheken, Galerien und Museen geschlossen und die Schlüssel in einen tiefen Brunnen versenkt würden?
Ein. Stahlseil, am unteren Ende mit Magneten bestückt herablassen und die Schlüssel (falls eisenhaltig) hochhieven oder - wenn das nicht funktioniert- selbst tauchen.

Welche Person der Vergangenheit hätten Sie gern kennen gelernt?
Ich schwanke zwischen Leonardo da Vinci, Albert Einstein und Martin Luther King.

Wen oder was haben Sie nie verstanden?
Dass die intelligentesten Wesen dieses Planeten sich durch Kriege selbst vernichten. Gegenwärtig reichen allein die Atomwaffen der Großmächte aus, um die Menschheit sieben Mal zu vernichten. Wer soll das verstehen, außer denjenigen, die mit Waffen unermesslichen Reichtum scheffeln?

Würden Sie in einer Zeitmaschine sitzend Heber die Vergangenheit oder die Zukunft versuchen?
Obwohl ich Zukunfts -Visionen habe, hätte ich die Vergan¬genheit gewählt, und zwar um mit meinem Wissen die Gegenwart beeinflussen, zu können. Dann wäre auch die Zukunft berechenbarer und erstrebenswerter. Es gäbe dann möglicherweise nicht solche Slogans wie „No Future" oder „Null-Bock".

Wie ist Ihr Spitzname?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich seit der Kindheit so etwa zehn Spitznamen. Der letzte stammt vom 11.11.04, als von „Peter, dem 1." die Rede war.

Könnten Sie einsam wie Robinson auf einer Insel leben?
Vom Überleben her ja. Aber ewig ganz ohne Frau...?

Woraus bestünde Ihre Henkers-Mahlzeit?
Ein Glas Rotwein. Knusprige Ente mit Rotkohl und Klößen oder Zanderfilet auf Blattspinat mit Reis. Tiramisu zum Schluss.

Wie sieht die Welt in zehn Jahren aus?
Ich wünsche sie mir friedlicher und umweltbewusster. Menschen sind lernfähig. Diese Hoffnung habe ich. Da die Welt sich rasant verändert (Technik, Natur, Gesellschaft), haben auch wir uns zu verändern. Jede Idee zur Lösung dieses unaufhaltsamen Prozesses ist gefragt, möge sie noch so irrsinnig erscheinen.

Und was machen Sie in zehn Jahren?
Möglichst nicht in Rente gehen. Wir sehen doch aktuell welch wichtiges Gut die Arbeit ist. Ich will der Gemeinde noch über die jetzige Wahlperiode hinaus nützlich sein und einen aktiven Anteil daran haben dass es sich für alle Generationen lohnt hier im Milower Land zu leben.

Quelle: BRAWO 27.02.05


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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
Joachim Wilisch, Redaktionsleiter des Westhavelländers
Ein Beitrag von
Joachim Wilisch
Redaktionsleiter 
Westhavelländer

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