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„Wirtschaft trifft Politik"
MILOWER LAND (mel). Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V., die juristische Institution des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land, lädt in Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2005 am kommenden Montag (5.9.) zu einem „Parlamentarischen Abend" mit dem Thema „Wirtschaft trifft Politik" ein. An diesem Forum, welches durch Joachim Wilisch moderiert wird, werden u.a. auch Dr. Margit Spielmann (SPD), Andrea Voßhoff (CDU), Diana Golze (Linkspartei.PDS), Christian Griebel (FDP) und Martin Köhler (Bündnis 90/ Die Grünen) teilnehmen. Inhalt der Veranstaltung sind regionalbezogene Themen aus dem Bereich der regionalen Wirtschaft, Schul-und Ausbildung sowie Kommunalpolitik. Weiterhin geht es auch um persönliche Fragen aus dem Leben der Kandidaten. Beginn ist um 17 Uhr im Milower Gemeindezentrum, Stremmestraße. Teilnehmen können interessierte Personen aus dem Milower Land sowie aus der umliegenden Region. Quelle: Preußenspiegel 31.08.2005
Kandidaten treffen aufeinander In den kommenden Wochen sind zwei Wahlforen geplant RATHENOW (Wil) In den nächsten Wochen haben die Wählerinnen und Wähler aus dem Westhavelland noch zwei Mal die Gelegenheit, die Direktbewerber zur Bundestagswahl am 18. September zu vergleichen.
Am 31. August lädt die Volkssolidarität Havelland zu einem Forum in das „Märkische Haus" in Rathenow (Berliner Straße). Die Volkssolidarität hat so genannte Wahlprüfsteine entwickelt, also Kriterien, an denen sich ein Bewerber messen lassen sollte, wenn er von den Mitgliedern der Volkssolidarität Stimmen erhalten will. Zu diesen Wahlprüfsteinen sollen sich Margrit Spielmann (SPD), Andrea Voßhoff -(CDU), Diana Golze (Linkspartei-PDS), Christian Griebel (FDP) und Martin Köhler (Bündnis 90/Die Grünen) äußern. Im Einzelnen sollen die Kandidaten erklären: Wie wollen sie Arbeitslosigkeit wirksam bekämpfen? Wie kann der wachsende Gegensatz zwischen armen und reichen Menschen abgebaut werden? Wie ist die wirtschaftliche und soziale Stagnation in den neuen Bundesländern zu überwinden? Wie soll eine zuverlässige Alterssicherung aussehen? Wie kann eine bessere Gesundheitsversorgung geregelt werden? Wie ist die Mitwirkung von Senioren am politischen und gesellschaftlichem Leben zu fördern? Ein zweites Forum findet am 5. September um 17 Uhr im Wassertouristischen Zentrum Milow statt. Der Wirtschaftsförderverein Milower Land lädt ein, die Kandidaten im direkten Vergleich zu erleben. Dieses Forum wird von Joachim Wilisch, Redaktionsleiter der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Rathenow, moderiert. Dabei stehen nicht nur politische Fragen im Mittelpunkt. Die Kandidaten sollen auch persönliche Fragen zu Hobby und Freizeit beantworten und zeigen, wie gut sie sich in ihrem Wahlkreis auskennen. Bereits gestern hatte die IG Bau Chemie Erde die Kandidaten zu einer Veranstaltung ein- geladen, bei der insbesondere Sozialthemen im Vordergrund standen (ausführlicher Bericht am Freitag).
Der Bundestagswahlkampf nähert sich, kaum dass er richtig begonnen hat, schon der heißen Endphase. Diese wird in Rathenow allerdings ohne Spitzenpolitiker bestritten. Weil die Bundestagswahl eigentlich nicht auf der Tagesordnung stand und nur wenig Tage bis zum Wahltermin verbleiben, konzentrieren sich prominente Politiker und die Spitzenkandidaten auf wenige Wahlkreise und große Städte. Ganz außen vor bleibt der Landkreis Havelland allerdings nicht. In Falkensee wird Hessens Ministerpräsident Roland Koch die CDU-Kandidatin Barbara Richstein unterstützen, Quelle: MAZ August 2005 Fotos: IBE Wodtke
Steuern, Wirtschaft und Persönliches Bundestagsbewerber zu Gast beim Wirtschaftsförderverein Milower Land
 MILOW ■(Wil) Zum letzten Mal vor der Bundestagswahl am 18. September trafen die Bewerber um ein Direktmandat im Wahlkreis 60 aufeinander. Der Wirtschaftsförderverein Milower Land hatte die Kandidaten zu einem „Parlamentarischen Abend" eingeladen. Der Leiter der MAZ- Lokalredaktion Rathenow, Joachim Wilisch, führte durch den Abend und stellte dabei auch Fragen, die es dem Publikum erlaubten, sich ein persönlicheres Bild von den Bewerbern zu machen. Andrea Voßhoff (CDU), Diana Golze (Die Linke-PDS), Martin Köhler (Bündnis 90 / Die Grünen) und Margrit Spielmann (SPD) nutzten die Gelegenheit, noch einmal ihre Positionen zu wichtigen Politikfeldern deutlich zu machen. Wirtschaftspolitik kam ebenso zur Sprache wie Steuerpolitik und die Frage, was eine Mehrwertsteuererhöhung, wie sie von der CDU vorgeschlagen wird, tatächlich bringt.
 Bevor die Gäste des Abends ihre Fragen an die Bewerber richteten, sollten die Kandidaten ihr Wahlergebnis selbst einschätzen. Margrit Spielmann sieht ihr Erststimmenergebnis am 18. September bei „38 plus", Diana Golze bei „25 plus XXL", Martin Köhler bei „ca. 6" und Andrea Voßhoff bei genau 29,54 Prozent. Christian Griebel, Kandidat der FDP im Wahlkreis 60, hatte ganz kurzfristig abgesagt. Rund 80 Gäste, darunter auch Kommunalpolitiker aus Nachbarkommunen, verfolgten das Rededuell auf dem Podium, bei dem es jedoch stets fair zuging, Fotos: IBE Wodtke
Arbeitsplatzvernichtung contra Mindestlohn Wirtschaftsförderverein Milower Land lud Direktkandidaten zum Parlamentarischen Abend ein MILOW ■ (akb) Gerade Unternehmer müssen wissen, was sie in der Zukunft erwartet - vor allem von der nächsten Bundesregierung. Zu einem Parlamentarischen Abend hat deshalb der Wirtschaftsförderverein Milower Land die Direktkandidaten im Wahlkreis 60 eingeladen. Im Wassertouristischen Zentrum in Milow stellten sich Margrit Spielmann (SPD), Diana Golze (Linkspartei), Andrea Voßhoff (CDU) sowie Martin Köhler (Grüne) den Fragen des Publikums. Auf dem Podium von links: Martin Köhler, Andrea Voßhoff, Joachim Wilisch, Margrit Spielmann und Diana Golze. foto: rietschel
„Muss das Handwerk weiter darunter leiden, dass mit Ich-AGs und Ein-Euro-Jobs Schindluder getrieben wird?", bekundete Bau-Unternehmer Josef Rampf eine Sorge seiner Branche. SPD-Kandidatin Spielmann gestand daraufhin ein, dass zunächst die Geschäftsidee von Ich-AGs ungenügend geprüft wurde. „Trotzdem sind sie ein Instrument, das Menschen wieder in Lohn und Brot bringt", so Spielmann. Auf den Missbrauch der Ich-AGS ging sie jedoch nicht ein. Ihre Konkurrentin Andrea Voßhoff befand, dass die Bedenken der CDU in dieser Frage bestätigt wurden. „Wir werden, falls wir die Regierung übernehmen, das Modell der Ich-AG abschaffen." Bei den Ein-Euro-Jobs sieht sie ein Verdrängungsproblem. „Kombilohn-Modelle sind sinnvoller." „Es gibt andere Wege, die Langzeitarbeitslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt führen", sagte auch Grünen-Kandidat Köhler. So plädierten die Grünen für so genannte Integrations-Jobs, die sozialversicherungspflichtig aber gefördert seien. Gegen den Missbrauch der Ein-Euro-Jobs müssten aber die Kommunen vor Ort eintreten.
Diese seien häufig in einer Zwangslage, argumentierte Diana Golze. „Die Kommunen brauchen Spielräume, um Aufträge auslösen zu können", verteidigte sie das von der Linkspartei vorgeschlagene Investitionsprogramm. Darüber hinaus sprach sie sich für eine Abschaffung von Mini-Jobs, Ich-AGs sowie Ein-Euro-Jobs aus. „Die Leute müssen ihre Arbeitskraft für 1,30 Euro bis 1,50 Euro verkaufen", so Golze, „weil die Grundsicherung nicht ausreicht." Dagegen sei ihre Partei für einen Mindestlohn von 1400 Euro brutto. Eine Forderung, die klein- und mittelständische Unternehmen nicht in den Ruin treibe. Golze: „Insgesamt profitieren sie von einer Förderung der Binnenkonjunktur und Steuererleichterungen für untere Einkommensgruppen." Dem widersprach Andrea Voßhoff: „Durch Mindestlohn werden Arbeitsplätze vernichtet." Sie sehe viele Stellschrauben, um die Wirtschaft zu fördern. Dazu zähle , eine Senkung der Lohnzusatzkosten. Außerdem solle der Kündigungsschutz für neue Mitarbeiter in Betrieben mit weniger als 20 Beschäftigten ausgesetzt werden. „Dies ist kein Abbau von Arbeitnehmerrechten." Weiter wolle die CDU Steuererleichterungen für Unternehmer. Gleichzeitig verteidigte Voßhoff jedoch die beabsichtigte Erhöhung der Mehrwertsteuer. Dies sei unbequem, aber zur Gegenfinanzierung nötig. Gegen die Mehrwertsteuer-Erhöhung sprachen sich alle übrigen Kandidaten aus. „Gerade Rentner würden damit doppelt belastet", befand Diana Golze. „So würde das kleine Konjunktur-Pflänzchen geschädigt", meinte Köhler. Beide plädierten auch für eine Wiedereinführung der Vermöenssteuer. „Lasten müssen mehr von starken Schultern getragen werden", so Köhler. Er warb für die Grünen vor allem um die Zweitstimme der Wähler. Seine Mitbewerberinnen gaben dagegen optimistische Wahlprognosen ab, wobei sich SPD-Kandidatin Spielmann als Gewinnerin des Wahlkreises 60 sieht. Detlef Meyer, Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins Milower Land, ließ es sich jedoch nicht nehmen, das Publikum nach einer munteren Diskussion mit den Worten zu verabschieden: „Wir brauchen in Deutschland einen Wechsel in der Politik!" Quelle: MAZ 07.09.2005
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Broschüre in Arbeit
Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. fördert die Herstellung einer 2. Broschüre über die Situation zum Kriegsende in der Region

NEU April 2010 |