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Motor für das Milower Land
MILOWER LAND (wod). Das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land (WirNet) hat sich seit seiner Gründung vor mehr als acht Monaten bereits prächtig entwickelt. Die Gründung war eine Folge des seit etwa zwei Jahren regelmäßig stattfindenden Unternehmerstammtisches in der Region Milower Land, der von Bürgermeister Peter Wittstock ins Leben gerufen wurde. Kommenden Donnerstag (19 Uhr in der Gaststätte „Zur Scheune") findet bereits der 12. Stammtisch statt. Einer der Faktoren für das überaus erfolgreiche Wirken des WirNet sind die sich her- ausgebildeten Arbeitsgruppen. So kümmert sich die „AG Wirtschaft + Bildung" unter der Leitung von R.-P. Bley gemeinsam mit den Direktoren der Schulen des Milower Landes und der Gesamtschule Premnitz um eine gezielte Zusammenarbeit von regionaler Wirtschaft und regionaler Schulentwicklung. Die „AG Wirtschaft + Kultur/ Tourismus" organisiert neben der Unterstützung bei der regionalen touristischen Entwicklung die für alle Seiten nutzbringende Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft. Eine zentrale lenkende Aufgabe im WirNet hat die AG Wirtschaft aktiv unter Leitung von Hans-Jürgen Wodtke. In dieser AG werden auch alle erforderlichen strategischen Entwicklungen vorbereitet. Diese Ergebnisse werden gemeinsam mit den Arbeitsergebnissen der einzelnen AGs dann zur Entscheidung dem Unternehmerstammtisch vorgelegt und können so schnell und effektiv in die weitere Entwicklung des Milower Landes einfließen und praktisch umgesetzt werden. Auf Grund der guten Erfahrungen mit der bestehenden Arbeitsgruppe steht die Gründung weitere Arbeitsgruppen im Bereich Soziales und Regionaler Vermarktung bevor. Mitte April gründeten die Unternehmer des Milower Landes den Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V, der die juristische Institution des Wir-Net ist und von Detlef Meyer geführt wird. Der Verein verwaltet auch den inzwischen von der Unternehmerschaft gebildeten finanziellen Fond zur Anschubfinanzierung regionaler touristischer Souvenirs und anderer Projekte, auch außerhalb des Milower Landes. Mit Hilfe der aus diesem Fond bereits bereitgestellten, finanziellen Mittel konnten die ersten touristischen Souvenirs für das Milower Land entwickelt und in den Markt gebracht werden. Bei der Organisation der Vermarktung und der Bewerbung der Produkte hat sich die enge Kooperation mit dem Havelland-Kiosk bewährt und wird deshalb auch weiter ausgebaut.
Die Ideen für die touristischen Souvenirs entstanden in einem von Bürgermeister Peter Wittstock und dem WirNet gemeinsam ausgelobten Innovationswettbewerb am Anfang des Jahres. Inzwischen belegen zahlreiche gemeinsame Aktivitäten von Unternehmen aus dem Milower Land die hohe Bereitschaft und das gewachsene Interesse der Unternehmen daran, auf die Entwicklung in der Region selbst Einfluss nehmen zu wollen. So konnten erstmalig auf dem letzten Berufemarkt in Rathenow auf einem Gemeinschaftsstand von Unternehmen aus dem Milower Land mehr als 10 verschiedene Berufsbilder vermittelt werden. Koordinatoren anderer Netzwerke beklagen fast immer die unzureichende oder halbherzige Zusammenarbeit mit der örtlichen Verwaltung. Das ist im Milower Land ganz anders. Mit Bürgermeister Peter Wittstock haben die regionalen Unternehmer einen engagierten und ideenreichen Kommunalpolitiker an ihrer Seite, um den viele andere Koordinatoren die „Macher" des WirNet beneiden. Das Milower Land ist ein Flächenland mit etwa 5.000 Einwohnern. Durch die konsequente Nutzung moderner In-formations- und Kommunikationsmittel und -technologien ist es möglich, in einem so weitflächig ausgeprägten Ort eine möglichst breite und schnelle Informationsvermittlung zu gewährleisten. Aus diesem Grunde wurde durch die Netzwerkkoordination des WirNet eine moderne Webpräsenz geschaffen. Unter www.wirnet-ml.de finden alle Interessierten neben den Zielen und dem bereits Erreichten alle mit dem Netzwerk im Zusammenhang stehenden Presseartikel, die aktuellen Termine, Unternehmensvorstellungen und viele weitere das Netzwerk betreffende Informationen. Neben den stets aktuellen Webseiten informieren in regelmäßigen Abständen Newsletter über das Geschehen in der Region. In der nächsten Zeit möchten die Akteure des WirNet den Dialog mit der Verwaltung, den Ortsbürgermeistern und den Abgeordneten noch weiter ausbauen. Nach der ersten Phase, der Findung und des Aufbaus des Netzwerkes, wollen die Mitglieder des Wirtschaftsnetzwerkes für eine neue Phase, für eine noch breitere Akzeptanz in der Region und für die Ziele des Netzwerkes werben und die Ideen möglichst vieler am Wohl des Milower Landes Interessierter nutzbringend umzusetzen. Die Strategie für eine noch breitere Akzeptanz in der Region spiegelt sich auch bei der Wahl des Veranstaltungsortes für den nächsten Stammtisch wieder. So wird der für September 2005 geplante Stammtisch erstmalig nicht in Milow sondern in Großwudicke stattfinden. In der Planung befindet sich der 2. Unternehmerball für das Milower Land im Herbst diesen Jahres. In der Vorbereitung befindet sich auch ein Parlamentarischer Abend am 5.9. in Milow mit den Spitzenkandidaten der Region für die nächste Bundestagswahl. Ausgebaut werden im 2. Halbjahr 2005 auch die Bemühungen für gemeinsame Aktivitäten der regionalen Unternehmen und der ansässigen Künstler. So könnten sich die am 24.9. stattfindenden Galmer Hoftage zum Treff von Wirtschaft und Kultur entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt im 2. Halbjahr 2005 im Wirken des WirNet wird auch wieder die Vermarktungsunterstützung regionaler Produkte und Leistungen werden. Hier wird der in der Praxis bereits bewährte Mix aus Print- und Digitalwerbung gekoppelt mit Präsentationen auf Messen, Dorffesten und weiteren Veranstaltungen fortgesetzt und ausgebaut. Bei der überregionalen Vermarktung regionaler Produkte und Leistungen wird der Havelland-Kiosk in der Zukunft eine noch größere Rolle einnehmen und damit entscheidend die zentralen Vermarktungsbemühungen unterstützen. Vom gestiegenen Leistungsvermögen und gewachsenen Selbstwertgefühl der regionalen Unternehmen zeugt auch die Teilnahme von Unternehmen aus dem Milower Land an Innovationswettbewerben in diesem Jahr. So beteiligen sich Unternehmen am Innovationswettbewerb Berlin- Brandenburg und bei der IHK Potsdam. Abgerundet wird die Aktivität mit der geplanten Teilnahme von Unternehmen aus dem Milower Land am Innovationswettbewerb der FH Brandenburg. Analysiert man den Erfolg des WirNet so kommt man zu der Erkenntnis, dass es sich hier um die Bündelung mehrerer positiv wirkender Faktoren handelt. So findet man eine wirtschaftlich relativ homogen aufgestellte Unternehmerschaft mit einem inzwischen starken Wir-Gefühl und der Bereitschaft, notwendige Veränderungen selbst angehen zu wollen. Peter Wittstock unterstützt die Aktivitäten der Unternehmerschaft unkompliziert und wirkungsvoll. Das IBE Wodtke, als Netzwerkkoordinator, hat sich zum erfolgreichen Lenker des Netzwerkes entwickelt und nutzt die im eigenen Büro vorhandenen Potentiale sehr wirkungsvoll für eine breite Popularisierung der Ziele und des Erreichten des Netzwerkes in der Region. Vergessen werden sollen auch nicht die vielen aktiven Unterstützer aus der Region, die das Wirtschaftsnetzwerk moralisch, materiell und durch eigene Leistungen und Aktivitäten unterstützen. Quelle: Preußenspiegel 17.08.05 Fotos: IBE Wodtke + alf
Kein Zuschuss für das nächste Jahr Wirtschaftsnetzwerk arbeitet weiter MiLOWER LAND (wil/MAZ) Die rasante und erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land wäre ohne die gezielte Koordination und Führung durch das mit der Aufgabe betraute IBE Wodtke so niemals möglich gewesen. Darauf verweist das Wirtschaftsnetzwerk in einem Rundbrief, der jetzt an die Unternehmer der Gemeinde verschickt wurde.
Die gute Arbeit bei der Netzwerkkoordination wurde aber erst durch die anteilige einjährige Förderung der LASA Brandenburg GmbH möglich, heißt es in dem Brief. Mit Hilfe dieser anteilig gewährten finanziellen Zuwendung stand im zurückliegenden Jahr, nach anfänglichen Schwierigkeiten, ein Betrag zur Verfügung, um die wichtigsten Aufwendungen zu bezahlen, damit die gesteckten Ziele erreicht werden. Die finanzielle Unterstützung für das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land läuft mit dem 18. November aus. Eine Anschlussforderung ist trotz sehr guter Ergebnisse nicht möglich. Der Vorstand des Wirtschaftsfördervereins Milower Land hat sich mit dem Thema befasst. Der Förderverein trägt das Netzwerk. Beides ist übrigens aus dem Unternehmerstammtisch entstanden, der nach wie vor ein Herzstück der Arbeit ist. Die Vorstandsmitglieder beschlossen, nach Ablauf der Fördermaßnahme in der Zukunft die wichtigsten Arbeiten des Wirtschaftsnetzwerkes Milower Land weiter zu führen. Dazu werden zum Ende 2005 die Weichen zu Inhalten und Umfang der weiteren Arbeit gestellt. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass einer der Schwerpunkte für das Jahr 2006 die weitere Unterstützung der regionalen Unternehmen bei der Produktentwicklung und Vermarktung werden wird. Dabei soll nach Wunsch des Fördervereins dem Havelland-Kiosk als digitaler Vermarkter von regionalen Produkten und Leistungen eine wichtigere Rolle zukommen. Unberührt von den Veränderungen bleibt das Konzept des Unternehmerstammtisches. Dieser bleibt ein Instrument des Bürgermeisters der Gemeinde und wird auch wieder mehr Raum für den Austausch individueller Sorgen und Nöte bieten. Quelle: MAZ Oktober 2005 Fotos: alf
Alle Ziele erreicht Wirtschaftsnetzwerk Milower Land: Koordinator zieht Bilanz MILOWER LAND (wil/MAZ) Als das Wirtschaftsnetzwerk Milower Land vor etwa einem Jahr gegründet wurde, gab es in der Gemeinde noch viele Unternehmer, die diese Idee skeptisch begutachteten. Inzwischen ist die Begeisterung aber groß. Um das Netzwerk auszubauen, stand Fördergeld für einen Netzwerkkoordinator - die Aufgabe übernahm das  | | Lokalredaktuer J. Wilisch | Büro wodtke-media - zur Verfügung. Jetzt, nachdem die Zuschüsse aufgebraucht sind, zieht der Netzwerkkoordinator Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft. „Eines der wichtigsten Ziele war die unternehmensübergreifende Qualifizierung der Firmen, die zum Netzwerk gehören", heißt es in der Bilanz der Netzwerkkoordinatoren. Dazu fanden im Trainingszentrum des IBE Wodtke verschie¬dene Kurse statt, an denen Mitarbeiter und Firmeninhaber aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen teilnahmen. Ergänzt wurden diese Seminare durch weitere Arbeitstreffen. So fand ein Gespräch zur Vermarktungsunterstützung regional-touristischer Angebote unter Beteiligung regionaler Tourismusanbieter statt. Der Geschäftsführer von wodtke-media, Hans-Jürgen Wodtke, erinnert in seiner Bilanz auch an ein Treffen, bei dem die überregionale Vermarktung von Produkten und Leistungen über den so genannten „Havelland-Kiosk" -ein Internetportal - gesprochen wurde.
 | | H.- J.Wodtke zieht Bilanz |
„Auf großes Interesse stieß", so Wodtke, „Anfang September eine Veranstaltung zum Thema Wirtschaft trifft Politik." Direktkandidaten aus dem Bundestagswahlkreis 60, die sich bei der Bundestagswahl 2005 um ein Mandat bewarben, stellten sich den Fragen der Gäste. Ein weiterer Schwerpunkt war für das Wirtschaftsnetzwerk die Entwicklung im regionalen Handel und Gewerbe. „Es ging darum", so Wodtke, „die Unternehmen aus der Re¬gion zusammenzuführen." Dabei haben sich inzwischen viele Unternehmenskooperationen und Arbeitsgemeinschaften entwickelt. Besonders hervorzuheben: der gemeinsame Geldtopf, aus den Unternehmen aus dem Milower Land finanzielle Mittel zur Anschubfinanzierung bestimmter regionaler Aufgaben bereitstellen. Wodtke: „So steuern wir gezielt ausgewählte Projekte in der Region." Mit der Gründung des Wirtschaftsfördervereins Milower Land wurden die Bemühungen vorangetrieben, den Wirtschaftsstandort auch nach Abschöpfen der Fördergelder für das Netzwerk zu sichern. „Es ging im Wirtschaftsnetzwerk aber auch um Kultur", sagte Hans-Jürgen Wodtke. In den zurückliegenden zwölf Monaten gelang es durch die Koordination des Netzwerkes, die regionalen Unternehmen und die in der Region arbeitenden Künstler zum gemeinsamen Wirken zu gewinnen zum Beispiel am Tag des offenen Ateliers An¬ang Mai in Bahnitz. Und wie geht es weiter? Seit einem Monat gibt es im Wirtschaftsnetzwerk keinen Netzwerkkoordinator mehr, weil dieser mit Fördergeldern finanziert wurde. „Die Situation kommt für das Wirtschaftsnetzwerk aber nicht überraschend", resümiert Hans-Jürgen Wodtke. Mit Hilfe des Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. werde das Netzwerk weiter bestehen. „Natürlich wird sich in der Zukunft dennoch einiges ändern", räumt der Netzwerkkoordinator ein." Jetzt müssen die Unternehmer in Milower Land freiwillig die Initiative ergreifen. „Damit sind", so Hans-Jürgen Wodtke, „natürlich Grenzen gesetzt." Anfang des Jahres 2006 trifft sich der Vorstand des Wirtschaftsförderverein Milower Land und wird Vorschläge zu einem Arbeitsplan für das Jahr 2006 diskutieren. Diese Vorschläge werden dann allen Vereinsmitgliedern vorgelegt. wil/MAZ Quelle: MAZ 22.12.2005 Fotos: IBE Wodtke + Sylvia Wetzel
Eine Landgemeinde hat die Nase vorn (Winfried Gutzeit) Früher waren es zehn Dörfer südlich von Rathenow, von denen die Öffentlichkeit sicher wenig Notiz genommen hat. Bis zur Wende arbeitete man hier entweder in der Landwirtschaft, bei der Optik in Rathenow oder im Chemiefaserwerk Premnitz. Zur Kommunalwahl 2003 haben sich die zehn Gemeinden zur Großgemeinde Milower Land zusammengeschlossen. Doch mit einem hat die Kommune jetzt überrascht: ihrem Wirtschaftsnetzwerk „WirNet". Damit liegt man seit Jahresbeginn nicht nur im Landkreis Havelland vorn.
„Wir haben vor einem Jahr monatelang diskutiert, was man in unserer Region für den wirtschaftlichen Aufschwung tun könnte", sagt Hans-Jürgen Wodtke. Der Ingenieur hat sein Büro in Böhne, ein kleiner Ort in Nachbarschaft zu Milow, der seit der Gemeindereform zur Stadt Rathenow gehört. Wodtke hat den Innovationspreis 2003 „Brandenburger Unternehmen für betriebsnahe Entwicklungen" der Fachhochschule Brandenburg a. d. H. gewonnen und ist seit Jahren rührig, wenn es um Kommunikation und Entwicklung der Unternehmen in der Region geht. In Peter Wittstock, dem neuen Bürgermeister von Milower Land, fand er den idealen Mitstreiter für die Gründung des „WirNet". Der parteilose Wittstock hatte bereits im Sommer 2003 den Unternehmerstammtisch Milow ins Leben gerufen. „Wir wollten unbedingt etwas für die Eigenständigkeit unserer Wirtschaft tun", sagte er FORUM. Es sollte eben nicht nur Wahlkampfgetöse sein, hatte er damals versprochen - und nach seiner Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister der neuen Gemeinde die Stammtischreihe unbeirrt weiter geführt. Dort kamen damals viele Ideen für das Netzwerk auf, inzwischen hat der Stammtisch bereits zum 13. Mal getagt. Für ihn sei es ein Unding, die Kräfte von lokalen Unternehmen und Verwaltung nicht zu bündeln. „Wir brauchen die Initiative aller Menschen in unserer Region", sagt Peter Wittstock. Einer der Gründe für das überaus erfolgreiche Wirken des WirNet seien die Arbeitsgruppen (AGs), erläutert Hans-Jürgen Wodtke. Sein Unternehmen hat die Koordinierung des Netzwerkes und auch die Betreuung der Internetseiten übernommen. So kümmert sich die AG Wirtschaft und Bildung gemeinsam mit den beiden Grundschulen der Gemeinde und der Gesamtschule Premnitz um eine gezielte Zusammenarbeit von regionaler Wirtschaft und regionaler Schulentwicklung. Die AG Wirtschaft und Kultur/Tourismus organisiert neben der Unterstützung bei der regionalen touristischen Entwicklung die Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft. Eine zen¬trale lenkende Aufgabe im WirNet hat die AG Wirtschaft, die von ihm selbst geleitet werde, sagt Wodtke. In dieser AG werden alle erforderlichen strategischen Entwicklungen vorbereitet, die Ergebnisse dann gemeinsam mit den Arbeitsergebnissen der einzelnen AGs zur Entscheidung dem Unternehmerstammtisch vorgelegt. So können sie schnell und effektiv in die weitere Entwicklung des Milower Landes einfließen. Auf Grund der guten Erfahrungen mit den bestehenden Arbeitsgruppen sollen jetzt weitere im Bereich Soziales und Regionalvermarktung gegründet werden. Aber auch einen Tellerrand, über den man extra schauen müsste, kennt man in Milower Land nicht. Die Rathenower hätten bereits im Mai ihre Initiative „Unternehmer für Rathenow" gegründet, ähnliches gäbe es jetzt auch in Premnitz, freut sich Wodtke. Das seien aber keine solche Vernetzungen bei bei ihnen in Milower Land. „Wir haben aber alle drei bereits einige Gemeinschaftsaktionen gestartet", sagt er. Mitte April gründeten die Unternehmer des Milower Landes den Wirtschaftsförderverein Milower Land e. V. als juristische Institution des WirNet. Der Verein verwaltet den inzwischen gebildeten finanziellen Fond zur Anschubfinanzierung regionaler touristischer Souvenirs und anderer Projekte, auch außerhalb des Milower Landes. Vereinsvorsitzender ist Detlef Meyer, ein Wirtschaftsjurist aus Milow. „Wir wollen mit unserem Verein im nächsten Jahr auch überregional tätig werden", sagte er FORUM. Wichtig dabei sei die Entwicklung der „Dachmarke Milow". Bei der Organisation der Vermarktung und der Bewerbung der Produkte hat sich die enge Kooperation mit dem Havelland-Kiosk bewährt, der als Internetauftritt (www.havelland-kiosk.de) eine breite Palette an regionalen Produkten und Leistungen, umfangreiche Informationen rund um die Region und eine Plattform zum lebendigen Gedankenaustausch zur Geschichte des Havellandes bietet „Wir spüren bei den Unternehmen in der ganzen Gemeinde eine große Resonanz auf unsere Aktivitäten", sagt Vereinsvorsitzender Meyer. Inzwischen belegen zahlreiche gemeinsame Aktivitäten von Unternehmen aus dem Milower Land die hohe Bereitschaft und das gewachsene Interesse der Unternehmen daran, auf die Entwicklung in der Region selbst Einfluss nehmen zu wollen. So konnten erstmalig auf dem Berufemarkt Anfang des Jahres in Rathenow auf einem Gemeinschaftsstand ' mehr als zehn verschiedene Berufsbilder vermittelt werden. „Das war ein riesiger Erfolg für uns", erinnert sich Hans-Jürgen Wodtke. Für 2006 habe man sich zur Profilierung eine verstärkte Außenwirkung des WirNet vorgenommen, sagt er. Mitte November wurde beim Unternehmerball, zu dem alle gekommen waren, erst einmal das erfolgreiche erste Jahr gefeiert. Milower Land mit den Ortsteilen Bützer, Großwudicke, Jerchel, Milow, Möthlitz, Bahnitz, Nitzahn, Vieritz, Zollchow und Schmetzdorf ist geprägt durch den Einzugsbereich der Havel mit Nebenarmen, durch Hügel und Wälder. „Mit einer Größe von 161 Quadratkilometern, davon 38 Prozent Wald, seinen weit auslaufenden Auen und einer Einwohnerzahl von ca. 5060 Einwohnern zählt der Gemeindebereich zu den naturbedeutsamen Gebieten in Europa", ist im Internet zu erfahren - und im Land Brandenburg gehört die Gemeinde offensichtlich mit zu den progressivsten bei der Weichenstellung für die Unternehmensentwicklung im ländlichen Raum. Davon ist man bei WirNet überzeugt. Quelle: IHK-Zeitung FORUM 12/2005
Bilanz des Wirtschaftsnetzwerkes und des Wirtschaftsfördervereines Milower Land „Zusammenarbeiten, einbeziehen und begeistern ..." MILOWER LAND (mko). „Politik, Wirtschaft, Bildung und die Verwaltung müssen unseres Erachtens noch mehr zusammenarbeiten und alle interessierten Bürger in der Region einbeziehen und begeistern", resümierte Detlef Meyer, Vorsitzender des Wirtschafsfördervereines Milower Land e.V., anlässlich eines des zu Ende gehenden erfolgreichen Jahres. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsnetzwerk Milower Land („wirnet-ml"), im Dezember 2004 von Hans-Jürgen Wodtke aus der Taufe gehoben, habe man viel für die Gemeinde erreichen können. Im „wirnet-ml" haben sich Firmen und Selbständige der Gemeinde zusammengeschlossen, damit sie ihre Möglichkeiten der Vermarktung durch Qualifikation und Innovation besser nutzen können.
Logische Konsequenz war wenig später, im April 2005, die Bildung des Wirtschaftsfördervereines Milower Land e.V. durch Rolf-Peter Bley, Hans-Jürgen Wodtke, Hermann Dunker, Fred Fischer, Dietmar Bessert, Andreas Koschorke, Peter Wittstock und Detlef Meyer, mit dem „wirnet-ml" eine juristische Organisation gegeben wurde, unter dessen Leitung begonnene Projekte verwirklicht werden konnten. So wurden die aus dem Innovationswettbewerb hervorgegangenen und ausgezeichneten Produkte hergestellt und durch ein Darlehen der Mitglieder des Wirtschaftsfördervereins finanziert. Die Vermarktung übernahm ein „Kind" des Wirtschaftsnetzwerkes und des Wirtschaftsfördervereins: Der Havelland-Kiosk präsentiert auf seiner Internetseite www.havelland-kiosk.de ein breites Spektrum von Produkten und Andenken, nicht nur aus dem Milower Land. Der Verein hat sich die Förderung der Wirtschaft, des Tourismus, der Bildung und Kultur in der Gemeinde, aber auch in der Region als Ziel gesetzt. So hat die Arbeitsgruppe Wirtschaft und Bildung unter Leitung von Rolf-Peter Bley Schulen in Milow und Premnitz mit verschiedenen Firmen zusammengeführt, damit Schüler in Betrieben Praktikaplätze erhalten, die für ihre Berufswahl hilfreich sein können. Eine Tourismuskonferenz im Juni trug zur besseren Vermarktung der regionalen touristischen Ziele bei. Großer Resonanz erfreute sich auch die jüngste Geschichtsveranstaltung aus Anlass des Endes des 2. Weltkrieges, die in Bohne stattfand. Und in Vorbereitung der Bundestagswähl organisierte der Wirtschaftsförderverein einen parlamentarischen Abend mit Direktkandidaten der Parteien. Das größte Problem des Wirtschaftsfördervereines ist, wieder eine „Laufkeule" zu organisieren und zu finanzieren. Für Wodtke ist klar, dass Rathenow und Premnitz jeweils eigene Ziele verfolgen, jedoch sollten sich Schnittmengen finden lassen. Es gebe bereits jetzt sehr gute Kontakte zwischen den Vereinen untereinander und nun sollte man sich überlegen, ob man nicht bestimmte Dinge gemeinsam macht, so Wodtke. „Wir wollen als Verein ja nicht nur für das Milower Land da sein, sondern mit unseren Aktivitäten auch über die Ortsgrenzen hinaus ausstrahlen", sind sich Detlef Meyer und Hans-Jürgen Wodtke einig. Quelle: PreußenSpiegel 30.12.2005 Foto: alf
Wie weiter mit dem Wirtschaftsnetzwerk? MILOWER LAND (M.Lichtenberg) Im Februar diesen Jahres wurde das Wirtschaftsnetzwerk des Milower Landes ins Leben gerufen. Eine Aktion, die für ein Jahr gefördert wurde. Nun läuft zum Ende 2005 die Förderung aus. Stellt sich die Frage, was wurde erreicht? Zielstellung war eine Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes und damit eine Förderung der Attraktivität der Region. Nun kann man dies natürlich nicht in einem Jahr realisieren. Rund 200 Unternehmen taten sich zusammen und arbeiteten auf verschiedenen Ebenen zusammen. Eine Zusammenarbeit, die sich sicher auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Prost Milower Latte Einer der deutlichsten Erfolge ist der vom Netzwerk initiierte Innovationspreis für regionale Souvenirs.Herauskam, dass mittlerweile jeder der 12 Ortsteile eigene touristische Souvenirs kreierte. Da die Milower scheinbar einen guten Tropfen mögen, wurden etliche Spirituosenmarken auf den Markt gebracht. Die Namensgeber waren hierbei recht erfinderisch: Milower Latte, der Galmer Kranzstecher, Möthlitzer Bullenschuß oder Nitzahner Feuerrohr. All diese neuen Souvenirs werden auch im Havelland-Kiosk verkauft, der unter http://www.havelland-kiosk.de auch weltweit diese Produkte anbietet. Stand auf der LAGA Das Interesse am Havelland-Kiosk ist zwar groß, aber der Verkauf ist noch entwicklungsfähig. Eine stärkere Popularisierung des Onlineshops soll durch einen eigenen Stand auf der LAGA erreicht werden. Derzeit wird geprüft, wie dies personell zu realisieren ist. Darüber und wie die weitere Strategie der Milower Unternehmerschaft für 2006 sein wird, beraten die Gewerbetreibenden Ende des Jahres. Es geht also weiter.Quelle: STADTWERKE ZEITUNG Nr.4/ Dezember 2005 (Ausgabe Premnitz)
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5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
 Ein Beitrag von Joachim Wilisch Redaktionsleiter Westhavelländer hier mehr Infos |