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Presse Altes Modell lebt wieder auf Wirtschaftsförderverein knüpft Beziehungen zwischen Schule und Wirtschaft MILOWER LAND (Erik Nagel) Wenn am kommenden Samstag in der Weinberg-Aula in Rathenow der Berufemarkt stattfindet, nehmen Unternehmen aus dem Milower Land dabei eine wichtige Rolle ein. Sieben Unternehmen werden dabei sein, zehn Berufsbilder stellen sie den interessierten Schülern vor. Diese Präsenz ist ein Zeichen der Aktivitäten, die der Wirtschaftsförderverein Milower Land in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen entfaltet.
 | Im März unterzeichneten Rolf-Peter Bley vom Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V.und Ingo Kaczmarek, Direktor der OS Premnitz, einen Kooperationsvertrag |
„Eigentlich gab es alles schon einmal, was wir jetzt wieder ins Leben rufen", sagt Rolf-Peter Bley, im Verein Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Wirtschaft und Bildung". Bley weiß, wovon er spricht. Als Lehrer gestaltete er vor der Wende den polytechnischen Unterricht, brachte damals Schüler in die Unternehmen und die Unternehmen in die Schulen. Jetzt entsteht das mühsam wieder. Die Bereitschaft, enger zusammen zu arbeiten, sei auf beiden Seiten vorhanden, meint Bley. Was fehle, sei der Kontakt. Den stellen er und seine Mitstreiter her: „Wir sprechen zum Beispiel ganz gezielt Unternehmer an und fragen, wie sie sich eine Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten oder Jugendklubs vorstellen könnten. Mit diesen Informationen gehen wir dann in die Schulen." Dort rennen die Wegbereiter mitunter offene Türen ein. Die Grundschulen Milow und Großwudicke hatten bereits mehrere Wirtschaftskontakte, und mit der Oberschule Premnitz, die sich eine Praxis orientierte Ausrichtung geben will, wurde kürzlich ein Kooperationsvertrag mit dem Wirtschaftsförderverein unterzeichnet. „Viele dieser Kontakte existieren bereits seit Jahren, nur weiß niemand etwas davon", so Bleys Erfahrung. Regelrechte „Patenschaften" seien da schon entstanden. Alles Sachen, die es schon einmal gegeben habe, bekräftigt Bley. Anderes entsteht derzeit wieder neu. Zwischen den Stadtwerken Premnitz und der Oberschule wurde beispielsweise eine Vereinbarung getroffen, nach der Schüler der Schule die Pflege von Stadtwerke-Objekte sowie die Aufsicht darüber übernehmen: „Die Schüler übernehmen Verantwortung", nennt Bley den Sinn der Aktion. Eine andere Kooperation beginnt derzeit zwischen Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft und der Oberschule. „Wir müssen unsere Kinder und Jugendliche wieder für die Berufe hier in der Region interessieren. Das sind die Arbeiter von morgen", nennt Bley das Ziel, das hinter allen Anstren¬gungen steckt. Dazu schaut der Verein auch immer öfter über den Tellerrand. Erste Kontakte in Richtung Rathenow wurden bereits geknüpft: „Da müssen noch viele andere mitmachen, Schulen und Unternehmen." Quelle: BRAWO 30.03.2006
Zusammenarbeit vertieft OS Premnitz und Wirtschaftsförderverein schließen Kooperationsvertrag  | | Austausch des Kooperationsvertrages zwischen Rolf-Peter Bley WFV Milower Land e.V. und Ingo Kaczmarek, Direktor der OS Premnitz |
Zwischen der Oberschule Premnitz und der Gemeinde Milower Land hat sich in den zurückliegenden Jahren eine gute Zusammenarbeit entwickelt. Das ist nicht verwunderlich, schließlich besuchen auch Kinder aus dem Milower Land diese Schule. Nun haben die Oberschule Premnitz und der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, durch die eine Zusammenarbeit bei der Umsetzung des schulischen Konzeptes der frühen beruflichen Orientierung durch Praxislernen vereinbart wurde. Die Vertragsunterzeichnung ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Realisierung des Schulprofils, das den Schülerinnen und Schülern helfen soll, stärker als bisher praktische Erfahrungen mit der Arbeitswelt zu sammeln. Die Vermittlung berufsrelevanter Kompetenzen erhöht die Chance, falsche Orientierungen bei der Berufswahl zu vermeiden und den Jugendlichen einen reibungslosen Übergang in die Berufsausbildung zu ermöglichen. Es ist hinlänglich bekannt, welche Probleme beim Übergang in die Berufsausbildung bestehen. Daher unterstützt die Oberschule Premnitz ihre künftigen Schulabgänger gemeinsam mit Unternehmern aus der Region bei der Berufsorientierung. Durch die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. ist es nun möglich, den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Praktikumsplätze anzubieten. Außerdem erhalten die Unternehmer die Möglichkeit, an schulischen Veranstaltungen zur Berufsorientierung teilzunehmen und ihre praktischen Erfahrungen im Prozess der Berufswunschfindung weiter zu geben. Rolf-Peter Bley Vorstandsmitglied des Wirtschaftsfördervereins Milower Land e.V.
Schüleraustausch zwischen Schulen in Rathenow und in Krasnogorsk vereinbart Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. Mitinitiator des Schüleraustausches
Bereits im Jahr 2005 gab es die ersten Kontakte zwischen Schülern des Premnitzer A. -v. –Humboldt -Gymnasiums und Schülern der Nichtstaatlichen Mittelschule mit erweitertem Fremdspracheunterricht „Die Welt des Wissens" aus dem Krasnogorsker Rayon im Moskauer Gebiet. Der Schüleraustausch war auf Initiative von Rolf-Peter Bley, Mitglied des Wirtschaftsfördervereins Milower Land e.V. und seinem russischen Geschäftspartner Sergey Zdorovtsov, Bauunternehmer in Krasnogorsk zu Stande gekommen.  | Treffen am 24.02.06 in der Bürgelschule
im Bild v.l. Victor Kruglikow, Bürgermeister der Stadt Krasnogorsk, Alexey Boldyrew, Dolmetscher aus Krasnogorsk, Sergey Zdorovtsov, Unternehmer aus Krasnogorsk Doris Jämlich, Russischlehrerin der Bürgelschule und Dolmetscherin, Michael Hohmann, Rektor der Bürgel- schule, Guido Lemm, Lehrer des Premnitzer "Alexander-von-Humbold Gymna- siums" ( nicht im Bild) Rolf-Peter Bley, Unternehmer aus Milow /Rathenow |
Im Frühsommer 2005 weilte eine Gruppe von Schülern und Betreuern der Krasnogorsker Schule ca. zwei Wochen in unserer Region. Die Schüler wohnten bei Gasteltern und nahmen in dieser Zeit auch am regulären Unterricht im A. -v. –Humboldt -Gymnasium in Premnitz teil. Durch die Unterstützung des Wirtschaftsfördervereins Milower Land e.V. konnte die Schülergruppe in ihrer Freizeit unter anderem auch Berlin besuchen. Am 24. Februar 2006 trafen sich jetzt die Initiatoren des Schüleraustausches in der „B.- H.- Bürgel- Schule“. Gemeinsam mit der Schulleitung der Schule analysierten sie die Möglichkeiten für den weiteren Ausbau des Schüleraustausches zwischen unserer Region und dem Krasnogorsker Rayon. An dem Gespräch nahmen neben den beiden Initiatoren Rolf-Peter Bley und Sergey Zdorovtsov auch Michael Hohmann, Rektor der B.- H.- Bürgel- Schule sowie Victor Kruglikow, Bürgermeister der Stadt Krasnogorsk und Guido Lemm, Lehrer des A. -v. –Humboldt –Gymnasiums teil. In einem freundschaftlichen Gespräch stimmten die Partner die nächsten Schritte für den Ausbau des Schüleraustausches ab. Die Ergebnisse der Beratung wurden in einer Kooperationsvereinbarung zwischen der „B.- H.- Bürgelschule“ und der Krasnogorsker Schule verankert. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von drei Jahre. Ziel des Schüleraustausches ist die Aufnahme von Schülern der jeweiligen Partnerschule für bis zu vier Wochen dauernde Sprachpraktika. Dazu werden durch die beiden Schulen die Voraussetzungen für das Lernen der ausländischen Schülergruppen geschaffen. Die anfallenden Kosten, mit Ausnahme der Kosten für die An- und Abreise, übernimmt jeweils die einladende Schule. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Schulen können in den nächsten Jahren die bereits guten Kontakte zwischen der Schule aus dem Krasnogorsker Rayon und dem A. -v. –Humboldt –Gymnasium durch die B.- H.- Bürgel- Schule fortgesetzt und noch weiter ausgebaut werden. Da das A. -v. –Humboldt –Gymnasium langfristig nicht fortbestehen kann, können so die bereits bestehenden freundschaftlichen Kontakte mit Hilfe der B.- H.- Bürgel- Schule erhalten werden. Der Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. wird den Schüleraustausch auch weiterhin begleiten und diesen mit seinen Möglichkeiten unterstützen. Hans- Jürgen Wodtke, stellv. Vereinsvorsitzender im Wirtschaftsförderverein Milower Land e.V. und zuständig für Pressearbeit und Popularisierung
Rathenower Schule knüpft Kontakte nach Krasnogorsk in Russland RATHENOW (rik). Im Jahre 2005 begann die Zusammenarbeit mit dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Premnitz und der Nichtstaatlichen Mittelschule mit erweitertem Fremdsprachenunterricht im russischen Krasnogorsk. Auf Initiative Rolf-Peter Bleys vom Wirtchaftsförderverein Milower Land und seines russischen Geschäftspartners Sergey Zdorovtsov wurde ein Schüleraustausch organisiert, bei dem Krasnogorsker Schüler zwei Wochen in Premnitz lernten. Nun werden die freundschaftlichen Kontakte mit der „Bruno -H. Bürger-Gesamtschule fort geführt, da das Premnitzer Gymnasium auf Dauer nicht fort bestehen wird. Ende Februar trafen sich die Initiatoren des Schüleraustausches in der Bürgel-Schule, um die weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Neben Bley und Zdorovtsov nahmen auch Rektor Michael Hohmann, der Krasnogorsker Bürgermeister Victor Kruglikow und Guido Lemm, Lehrer des Humboldt-Gymnasiums Premnitz, teil.Im Ergebnis der Beratung entstand eine Kooperationsvereinbarung zwischen Bürgel-Schule und den Krasnogorsker Partnern. Die Vereinbarung hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren und umfasst unter anderem den Austausch von Schülern und bis zu vier Wochen dauernde Sprachpraktika. Der Wirtschaftsfördervereins Milower Land will diesen Austausch auch künftig unterstützen. Quelle: BRAWO 12.03.06 zurück
Freundschaftliche Kontakte gehen weiter |
5 Jahre Entwicklung der Wirtschaft im Milower Land
 Ein Beitrag von Joachim Wilisch Redaktionsleiter Westhavelländer hier mehr Infos |